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Produkttest: Wandbild von Saal Digital

Wandbild von Saal Digital

Vorgeschichte

Mir schwebte schon sehr lange ein Wandbild für unser Wohnzimmer vor, etwas, das unsere Leidenschaft fürs Reisen und/oder die Unterwasserwelt darstellte.

Oftmals habe ich dabei an eins unserer Manta-Bilder gedacht, weil das einfach eine unglaubliche Begegnung auf den Malediven war – etwas, das wir nie vergessen werden. Aber blau passt doch nicht so recht in unser helles Wohnzimmer mit viel orange (orangefarbene Couch und auch die Bilder sind in dem Ton gehalten).

Als Julia von Geile Zeile mir dann eins ihrer selbst designten Bilder gezeigt hat, wusste ich sofort: sowas will ich haben. Toll wie sie ist, hat sie dann extra für uns ein Bild designt. Danke nochmal! <3

Eigentlich wollte ich das Mr. Miller zum nächsten Jahrestag (also 2018) schenken – bis ich ausgewählt wurde, um ein Wandbild von Saal Digital zu testen.

Als Hobbyfotografin habe ich natürlich schon sehr oft von ihnen gehört, aber noch nie ausprobiert. Ich wollte das Bild, sie einen Produkttest – perfekte Kombination also.

Eigentlich geht es hier um den Produkttest: Wie ist die Qualität, das Bild, etc. Nur gehört für mich zu einem guten Produkt auch ein guter Service, einfache Bestellung, etc., weswegen ich hier etwas ausschweife. Wen das nicht interessiert, der springe doch bitte direkt zu „Wandbild von Saal Digital“ – dort gehe ich direkt auf das Produkt ein.

Die Qual der Wahl

Saal Digital hat einiges in der Kategorie Wandbilder zu bieten – auch einige Dinge, von denen ich noch nie gehört hatte.

Von unserer Seite schieden Alu-Dibond und Hartschaumplatten gleich aus, da wir uns das nicht besonders hübsch vorstellten. Blieb die Wahl zwischen Acrylglas und Leinwand, worauf wir uns für eine Leinwand entschieden, da das meist einen heimeligen Touch und keine Kälte vermittelt. Sollte immerhin ins Wohnzimmer und nicht in einen Ausstellungsraum.

Allerdings stellte ich mit Erschrecken fest, dass es unser Wunschmaß von 100×80 nicht gab. Beziehungsweise es das schon gab, aber nicht in der Auswahl beim Bestellen. Großartig.

Also habe ich mich im Live-Chat bei einem Mitarbeiter erkundigt, ob dem so wäre. Ja, ist so. Nur Hochformat möglich. Wieso? Ist halt so. Oookay.

Somit habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative begeben, blieb jedoch immer wieder bei der Leinwand hängen, zumal mein Mann auch dafür war.

Bei den Format und Preisen gab’s durchaus das Querformat. Stur wie ich bin habe ich also nochmal eine Mail hingeschickt – und siehe da, einen Tag später erfuhr ich, dass das automatisch in dem Format wäre, wenn ich Querformat anklicke. (Warum ändert man dies dann nicht, dass es dem Kunden dementsprechend angezeigt wird?)

Die Bestellung

Saal Digital bietet eine eigenen Software zum Projekte erstellen an, die mir auf dem ersten Blick nicht sehr sympathisch war. Zumal es mich stört, für eine Bestellung ein Programm runterladen und Zugriff auf meinen Rechner gestatten zu müssen. Zum Glück gibt es die Alternative „Direkt-Upload“, die ich nach einigen Klicken mehr fand. Nachdem ich mich über die Bildgröße und Farbwahl (CMYK oder RGB, PDF oder JPG – ihr wisst) zu erkundigen versucht habe (was sich auch als eher schwierig gestaltete, da man diese Infos im Profi-Bereich findet, wo ich selbst auch nicht hingefunden hätte – Profis sind für mich ein anderes Kaliber), lud ich also mein Bild hoch. Mir wurde eine sehr gute Bildqualität bescheinigt und ich konnte es noch etwas platzieren.

Schließlich bestellte ich am 15. Mai nach einigem Hin und Her eine Leinwand mit 100×80. Nun gut, jetzt ist nicht jeder so ein Technik-Noob wie ich. Allerdings bin ich der Meinung, dass eine Bestellung einfach auch für jedermann möglich sein sollte und das auf unkomplizierte Weise. Daher gab es da schon Punktabzug für mich.

Die erste Lieferung

Natürlich hibbelte ich wie eine Verrückte auf das Bild hin, da es ja eine Überraschung für meinen Mann sein sollte. Er wusste, was ich bestellt hatte, aber nicht, welches Bild. Ziemlich schnell kam das Paket (riesig, sehr viel Verpackungsmaterial – einerseits gut, andererseits schlecht) dann am Donnerstag, den 18. Mai an. Erfreut über die zügig Ankunft packte ich es aus – und starrte auf eine leere Leinwand. Ja, genau. Einfach eine weiße Leinwand.

Wandbild von Saal Digital

Meine Begeisterung kann man sich vorstellen. Etwas genervt (immerhin zog sich das nun schon etwas), griff ich nach dem Telefon und rief dort an – nur um zu erfahren, dass neue Reklamationen NICHT am Telefon bearbeitet werden. Ich solle doch Bilder an eine E-Mail-Adresse schicken. Äh, bitte? Am Telefon wäre so etwas doch wesentlich rascher zu klären als per Mail, zumal ich ja mitbekommen hatte, dass der Mailservice nicht der Schnellste ist.

Na gut. Bild der weißen Leinwand gemacht, und gemeinsam mit meinem Motiv (verkleinert, da Originalgröße tagelang im Netz unterwegs wäre) an die Reklamationsemail geschickt. Schon etwas mehr genervt, denn immerhin war es Donnerstagnachmittag und ich ging nicht davon aus, dass sich da am Freitag viel tun würde.

Erstaunlicherweise bekam ich am gleichen Abend eine Antwort, die mir sagte, ich solle noch einmal per Software bestellen. Dazu gab es einen Gutschein über die gesamte Summe inklusive der Versandkosten, damit ich nichts zahlen musste.

Bestellung Nr. 2

Am Morgen des 19. bestellte ich also nochmal – diesmal über die Software, die zwar nicht so kompliziert ist wie gedacht, mir jedoch auch nicht sympathisch ist. Der Direkt-Upload bleibt mein Freund. Genau 8 Minuten nach meiner Bestellung bekam ich allerdings eine Nachricht vom Support, die mich darauf hinwies, dass zu große Bilder zu weißen Leinwänden führen könnten. Ich hatte eben bestellt – und wollte nicht noch einmal eine weiße Leinwand. Somit griff ich erneut zum Telefon und wählte die bekannte Nummer. Mit einer laufenden Reklamation wurde ich dort nämlich beraten. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter teilte mir dann mit, dass aufgrund des Gutscheins mein Bild extra überprüft würde, damit so etwas nicht wieder passiere, und ich Bescheid bekomme, falls etwas nicht stimmt. Das fand ich super, auch, wie er mir alles erklärte (z.B. dass die Mitarbeiter nie vorher Zugriff auf das Bild hätten, daher musste ich mein Bild bei der Reklamation mitschicken.).

Die finale Lieferung

Ich bekam keine Meldung, sondern am gleichen Tag die Versandbestätigung und die Nachricht, dass es am nächsten Tag eintreffen würde. Da staunte ich nicht schlecht. Allerdings waren wir am Samstag nicht da, weshalb ich die Lieferung auf den 22., also Montag, schob.

Und diesmal war das gewünschte im Paket – und ich verliebte mich sofort.

Wandbild von Saal Digital

Wandbild von Saal Digital

Beschreibung:

Die Fotoleinwand mit einer natürlichen, feinen Canvas-Struktur überzeugt mit einem edlen und zugleich stilvollen Look in Galerie-Qualität. Höchste Auflösung und maximale Qualität sorgen für eine beeindruckende Farbbrillanz sowie gestochen scharfe Motive. Weitere Besonderheit: Der beeindruckende dreidimensionale Effekt, der durch den 2 cm breiten Rahmen entsteht.

Quelle: Saal Digital

 

Details:

  • naturfarbenes, feines Canvas-Gewebe (300 g/m²)
  • HighEnd Latexdruck mit einer Auflösung von 300 dpi
  • Hohe Farbbrillanz & maximale Schärfe
  • stabiler Echtholz-Keilrahmen (2 cm)

Quelle: Saal Digital

Preis:

89 € plus 9,95 € Versandkosten

Meine Meinung:

Die Leinwand hat wie gewünscht die Maße 100×80 und besticht durch tolle Farben. Ich war mir durchaus nicht sicher, ob das auf Leinwand so schön herauskäme, aber hiermit bin ich vollstens überzeugt worden.

Die Farben sind warm und leuchtend, genauso wie ich es mir gewünscht hatte. Die Details (wie eine kleine Galaxie) sind nicht verloren gegangen.

Wandbild von Saal Digital

Ebensowenig ist der Schriftzug verschwommen, verwaschen oder sonst etwas, sondern klar und deutlich – so wie es sein soll.

Wandbild von Saal Digital

 

Eine kleine Makroaufnahme: Wandbild von Saal Digital

Das Aufhängen ist sehr unkompliziert. Da wir an dieser Stelle bereits vorher ein Bild hängen hatten, konnten wir die zwei Nägel dafür nutzen, ansonsten eben einfach zwei in die Wand schlagen, Leinwand darauf (ist natürlich sehr leicht) und fertig. Die Leinwand ist sehr schmal und macht daher auch von der Seite einen guten Eindruck und wirkt nicht zu klobig, wie ich es bei den anderen Wandbildern wie Alu-Dibond im Verdacht habe.

Wandbild von Saal Digital

Alles in allem bin ich von der Qualität durchaus überzeugt und sehr angetan, die Auswahl, der Bestellvorgang und der umständliche Service waren allerdings keine guten Erfahrungen. Sicher läuft es nicht bei jedem so chaotisch wie bei mir (und sicher sind andere Menschen technikaffiner als ich), aber ich muss ehrlich sagen: Ob ich nochmal dort bestelle, weiß ich nicht. Letztendlich ist mir der ganze Bestellvorgang und das Aussuchen, etc. zu kompliziert gestaltet. Zumal andere Anbieter auch günstigere Preise anbieten. Ob deren Qualität allerdings etwas taugt, kann ich bisher schlecht sagen. Ich habe ja nun ein Wandbild von Saal Digital im Wohnzimmer hängen.

Fazit:

Gute Qualität, mangelnde Benutzerfreundlichkeit