ProtaInterviewLiliennächteKT

Rezension: Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni

Rezension: Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni
Cover: Lyx

Autorin: Bianca Iosivoni
Teil 1 der Firsts-Reihe
Verlag: Lyx
Seitenanzahl: 496
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: eBook 9,99 € | Klappbroschur 12,99 €
Genre:
Liebesroman

 
Vielen lieben Dank an den Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar!
 

Inhalt:

Emery Lance zieht von Montana nach West Virginia, um zu studieren. Und zu flüchten. Das Abschlussjahr an der High School war die Hölle für sie und in West Virginia erhofft sie sich, ein neues Leben aufbauen zu können. Und wenn sie dafür mit der Nervensäge Mason ein Zimmer teilen muss, ist das eben so. Immerhin nicht mit seinem besten Freund Dylan, der sie in den Wahnsinn treibt. Doch nicht alles läuft wie geplant und sie muss lernen, dass die Vergangenheit nun ein Teil ihres Lebens ist …

Meine Meinung:

Neuanfang, weglaufen, großes Geheimnis – und nervtötender Mitbewohner. Das klingt nach spannender und zugleich unterhaltsamer Lektüre.  Die Hälfte davon stimmt …

Denn das Buch hat mich wirklich unterhalten. Humorvoll, charmant und mit einfach tollen Charaktere, die man nur ins Herz schließen kann.
 
Mit Emery und Dylan hat Bianca Iosivoni ein wirkliches Traumpaar geschaffen. Endlich mal ein Good Guy, der auch dazu steht, einer zu sein. Ein Mann, der Herzen zum Schmelzen bringen kann, aber dennoch nicht langweilig ist. Und Emery (ich hab mich in diesen Namen verliebt) als der perfekte Gegenpart: klug, humorvoll, nicht auf den Mund gefallen. Die Gefechte zwischen den beiden bereiten einen Spaß und bringen einen zum Lachen. Der Running-Gag, dass die beiden sich ständig Streiche spielen, hat mir überaus gut gefallen. Ich fühlte mich einfach sehr wohl mit ihnen.
 
Überhaupt möchte man in dieses Buch kriechen und Zeit mit den Charakteren verbringen. Elle, Tate, Mason, Luke – alle mit Ecken und Kanten und doch eine eingeschworene Clique, die füreinander einsteht und alles stehen und liegen lässt, wenn es sein muss. Die Chemie ist spürbar. Hut ab vor der Autorin.
Zu den Ecken und Kanten gehört auch, dass ich Emery manches Mal gern geschüttelt hätte und ihr Verhalten nicht verstand. Gleichzeitig erkennt man darin den Widerspruch, den sie in sich trägt.
 
Der lockere Schreibstil passt wunderbar dazu. Leicht, fluffig, gespickt mit vielen Anspielungen bezüglich Musik und Serien – manchmal schon fast etwas zuviel, es wirkte teilweise fast erzwungen auf mich. Aber alles in allem hätte ich nicht glücklicher sein können – wenn, ja, wenn sich die Geschichte nicht so gezogen hätte.
 
So weh es nun tut, das schreiben zu müssen: Es passierte einfach nichts. Alles war vorhersehbar, das große Geheimnis schnell erkennbar und Dylans Verhalten wirkte … konstruiert. Wie auch manch andere Züge der Geschichte. Es plätscherte so vor sich hin, sodass ich mich manchmal dabei erwischte, wie ich Passagen, die nicht den oben genannten Charme versprühten, nur überflog. Und das haben die Charaktere nicht verdient …

So schlagen zwei Herzen in meiner Brust: eines für die Clique, die ich sehr schnell eben darin eingeschlossen habe, und eines, das ihnen, so grausam das klingt, mehr entlockt sehen wollte.

Fazit:

Charaktere zum Verlieben

 
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Unser Urlaub im Paradies: Die Insel

Die Ankunft auf der Insel

Am 04.05. war es nach 24 Stunden Reise soweit: Wir betraten die Insel – und es hat uns schier umgehauen.

Unser Gepäck wurde am Anleger abgeholt und so konnten wir in Ruhe alles bestaunen. Bereits auf dem Weg über den Steg begrüßte uns eine Muräne im seichten Wasser – ein gutes Zeichen.

Ellaidhoo Malediven

Auch die Rezeption versprach viel, denn sie war in einer einfachen Hütte untergebracht, zu drei Seiten offen – und voller Sand. Barfuß-Insel, yeah!

Ellaidhoo Malediven

Dort wurden wir mit Cocktails begrüßt, jedoch hibbelten wir darauf, unseren Beach-Bungalow zu beziehen (wenn schon, denn schon – wann reist man nochmal auf die Malediven?). Erfreut nahmen wir zur Kenntnis, dass unser Zimmerwunsch berücksichtigt wurde (man erinnere sich: akribisch recherchierender Mann) und schon ging es einmal quer über die dicht bewachsenene Insel. Vorbei an den (Wasser)Bungalows, an den Hütten im Inselinneren, vorbei an Fitnessstudio, Badminton-Feldern und einladend wirkenden Hängematten. Hin zu unserem Zuhause für die nächsten drei Wochen: Beach-Bungalow, knapp fünf Meter vom Ufer entfernt, eigene Liegestühle vor der Tür und halboffenes Bad. Ich war verliebt!

Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven

Zum Glück kamen wir relativ spät an, da 24 Stunden Reise irgendwann dann doch mal schlauchen (zumal ich nicht im Flugzeug schlafen kann – naja, ein bisschen, paar Minuten von Spectre fehlen mir). Also schauten wir uns die Insel an, packten aus und gingen dann schon zum Abendessen. Nicht ohne zu überlegen: Schuhe anziehen oder nicht? Es war als Barfuß-Insel deklariert, vieles sprach dafür – aber beim Essen barfuß? Wir waren skeptisch, zogen also doch Schuhe an und begaben uns ins Restaurant. Dort gab es feste Sitzplätze. Uns wurde ein Tisch zugewiesen, den wir dann für drei Wochen behielten – da hatten wir Glück und einen angenehmen Platz. Und nach einem Blick auf die anderen Gäste zogen wir ganz schnell unsere Schuhe aus – und drei Wochen lang nicht mehr an! Sand wohin das Auge reicht, nur das Büffet war gepflastert.

Ellaidhoo Malediven 

Ein wichtiges Kriterium

Wie ich bereits schrieb, ist das Essen ein wichtiger Punkt für uns. Wir wollen uns nicht die Mägen vollschlagen, aber wir wollen auch nicht hungern. Immerhin ist es Urlaub. Gerne probieren wir etwas Landestypisches und ich muss sagen: Volltreffer! Es war sehr lecker, abwechslungsreich und es gab Gerichte, die mir jetzt noch fehlen. Vieles wurde frisch zubereitet, es gab eine Salatbar (mit einem Angestellten, der alles frisch schnippelte!), eine Nudelecke, wo man sich alles nach Belieben selbst zusammenstellen konnte (der Angestellte war mit den Portionen auch mehr als großzügig *platz*), der Fisch wurde frisch gegrillt, ebenso wie das Fleisch und vegetarische Gerichte. Und jeden Abend gab es eine andere Teigspezialität, deren Namen ich leider nicht weiß. Der Zuständige kannte mich auf jeden Fall sehr bald recht gut …

Zu unseren Highlights zählte daher auch ein Besuch in der Küche, in der wir mit einem der Köche das Lieblingslinsengericht meines Mannes mitkochen durften. Nachdem er sich nämlich danach erkundigt hatte, wurden wir eingeladen, am nächsten Tag doch vorbeizuschauen und selbst einmal zu kochen – so freundlich sind die Menschen dort. <3

Der morgendliche Anblick

Jeden Morgen erwachte ich mit dem besten Ausblick, den ich jemals hatte und vermutlich auch jemals haben werde …

Ellaidhoo Malediven

Nur ein paar Meter von mir entfernt befand sich der indische Ozean. Fische, Haie, Rochen, alles, was ich liebte … So startet man gerne in den Tag!

Drei Wochen lang lebten wir auf dieser traumhaft schönen Insel. Klein, aber fein. 450×250 mit Platz für ca. 200 Leute.

Angst vor Langeweile?

Es wird viel kostenlos angeboten. Das Fitnessstudio ist toll ausgestattet, sodass wir auch im Urlaub trainieren konnten, Badminton und Squash sind ebenso möglich wie Tischtennisch und Kicker. Es gab sogar einen Raum mit zwei Billiardtischen.

Und auch uns Leseratten wurde viel geboten!

Ellaidhoo Malediven

So hatten wir unseren Rhythmus gefunden: tagsüber mehrere Stunden schnorcheln, gegen abends dann ins Fitnessstudio und anschließend noch ein paar Runden Tischtennis und Kicker, ehe wir relativ spät zum Essen gingen. Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven

Zum Tagesausklang noch gemütlich an die Bar, leckere Cocktails, tolle Live-Musik (gab leider keine CD davon *seufz*) und anschließend noch eine Runde Billiard – hachja …

Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven

Wunderschöne Natur, paradiesische Strände

Obwohl die Insel relativ klein ist, hat man doch gewisse Wege zurückzulegen, z.B. zum Hauptrestaurant, da wir auf der gegenüberliegenden Seite der Insel unseren Bungalow hatten. Somit kamen wir täglich mehrmals in den Genuss (ja, Genuss!) über die Insel zu schlendern. Wir lieben die Natur und haben bewusst eine naturbelassene, möglichst unbebaute Insel gesucht. Hier sind wir definitiv fündig geworden …

Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven

Schöner als die Insel selbst war nur noch der Strand und der Blick auf den Ozean. Wir waren wahrlich im Paradies gelandet <3

Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven

 

Der Strand vor unserem Bungalow:

Ellaidhoo Malediven Ellaidhoo Malediven

Und einer meiner Lieblingsplätze – perfekt zum Schreiben und Träumen <3

Ellaidhoo Malediven

Schlecht für die Natur, schlecht fürs Auge

Wasserbungalows sind auf den Malediven mittlerweile leider Standard geworden. Für uns kam so etwas gar nicht in Frage, immerhin wissen wir, welche Schäden an den Korallen während der Bauarbeiten angerichtet werden. Dennoch erfreuen sie sich größter Beliebtheit, es wirkt, als MÜSSE man unbedingt in einem Wasserbungalow wohnen, wenn man auf die Malediven reist. Mein Tipp: Nein, muss man nicht.

Es mag schön sein, aufzuwachen und direkt aufs Meer blicken zu können, aber noch schöner ist es, mitten im „Dschungel“ zu erwachen mit dem Strand direkt vor der Tür und nur zwei Meter bis ans Wasser. Die Wasserbungalows bieten Umwege und sind auch ehrlich gesagt keine Augenweide. Ganz im Gegenteil, haben sie eher die schöne Aussicht verdorben. Also wenn ihr auf die Malediven reist, tut der Umwelt ein gutes und verzichtet darauf – ihr werdet es nicht bereuen. Und wenn ihr denkt, sie sind ja eh schon da: Ja, das sind sie. Aber aufgrund der Beliebtheit bekommt jede Insel sowas verpasst. Und somit wird viel Lebensraum zerstört.

Unser Urlaub im Paradies: Die Insel Unser Urlaub im Paradies: Die Insel

Urlaub in der Regenzeit

Wie im Beitrag zur Planung erzählt, haben wir uns bewusst für unseren Urlaub in der Regenzeit entschieden. Wie erwartet prasselte der Regen öfter herunter, aber meist nur für kurze Zeit, was zu einem schönen Erlebnis führte:

Wir wurden vom ersten Regenschauer an der Tauchbasis überrascht, etwas entfernt von unserem Bungalow. Statt zu warten, liefen wir durch den Regen zurück. Anfangs schnell und dann immer langsamer. Der Regen war ungemein erfrischend, da täglich Temperaturen bis zu 32 Grad inklusiver hoher Luftfeuchtigkeit herrschten. Wir schlenderten durch den warmen Regen, etwas, das ich zum letzten Mal in meiner Kindheit hatte. Am Bungalow angekommen sah ich den Ozean, auf den die Tropfen niederprasselten. Statt reinzugehen, zog ich mein klitschnasses Kleid aus und sprang ins Wasser. Der Regen von oben, das warme Meer unten – traumhaft! Und zehn Minuten später war es, als wäre nie etwas geschehen. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel …

Allerdings hatten wir auch Sturmzeiten, an denen man nicht rauskonnte, ohne weggefegt zu werden. So haben wir einige Nachmittage im Zimmer oder auf der Terrasse verbracht – je nach Windstärke.

Ellaidhoo Malediven

Die Anforderungen des Klimas

Wie bereits erwähnt sind die Bäder auf dieser Insel halboffen, sprich Sanitäranlagen sind überdacht (Bild davon hab ich mal ausgelassen), der Rest offen.

Ellaidhoo Malediven

Durch die durchwegs hohe Luftfeuchtigkeit (bis zu 100 Prozent!) trocknen daher die Klamotten sehr schwer bzw. haben am nächsten Tag einen eher muffigen Geruch an sich. Lässt sich verhindern, wenn man sie im Zimmer bei laufender Klimaanlage trocknet, was jedoch auch nicht die angenehmste Lösung ist …

Generell würde ich Frauen mit langen Haaren raten, mehrere Haargummis einzupacken – offene Haare sind eher schwer zu ertragen. Meine gehen bis Mitte Rücken und im Urlaub trage ich sie zumindest abends gerne offen – hier nicht. Klebegefahr …

Und noch zu beachten: Moskitos! Sobald man morgens ins Bad ging, wurde man sofort (!) gestochen. Somit war die erste Handlung des Tages nicht Hygiene, sondern einsprühen. Und nach jedem Sprung ins Wassr. Abends/nachts hatte man dann seine Ruhe.

Offene Rechnungen

So paradiesisch alles auch war, ein paar offene Rechnungen haben wir noch mit der Insel.

Sie schuldet uns:

-einen spektakulären Nachthimmel (den hatten wir nur am Abend der Ankunft, an dem wir viel zu müde waren, um ihn richtig zu geniessen – und wir dachten ja, wir hätten noch ein paar solcher Abende.)

-ein richtiges tolles Gewitter zum Beobachten (gab’s nur in der ersten Nacht – wo wir ebenfalls zu müde waren.)

-Mr. Miller wird noch eine Woche barfuß geschuldet (wobei da Eigenverschulden dabei ist – wenn man sich beim Badmintonspielen so verausgabt, dass ein riesiger Hautlappen vom Fuß gerissen wird …)

-noch ein paar schönere Tage (selbst für die Regenzeit war es aufgrund eines Sturms auf dem Ozean etwas viel Regen.)

-Manta und/oder Walhai am Hausriff (hey, Wünsche darf man doch noch haben!)

Unser Paradies

3 Wochen barfuß, fantastisches Hausriff (mehr dazu folgt), tolles Essen, freundliche Leute – alles was das Herz begehrt. Und das mitten im indischen Ozean. Wenn wir am Strand saßen und aufs Meer hinaus sahen, war es nur schwer zu begreifen, dass wir mitten im Nirgendwo waren. Weit weg vom nächsten Festland, um uns herum nur Wasser und andere kleine Insel. Ein wahrgewordener Traum.

Wir denken immer wieder gern daran und es vergeht kaum eine Woche, wo wir uns nicht zurückwünschten und in Erinnerungen schwelgen.  Die Malediven sind ein Traum und ich hoffe, sie bleiben noch lange erhalten (auch wenn es anders aussieht).

Ellaidhoo Malediven

… to be continued …

 

-Alle Bilder vergrößern sich beim Daraufklicken-

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Klappentext-Donnerstag #4

Cover sind schön und definitiv wichtig, denn sie lenken unseren Blick auf das Buch. Spricht uns das Cover an, klicken wir auf das Buch. Aber das wichtigste an einem Buch ist der Klappentext, denn erst er entscheidet, ob es wert ist, gekauft zu werden. Gefällt mir der Klappentext, hat man mich so gut wie in der Tasche, denn ich gehöre oftmals nicht zu den Leseproben-Lesern.

Daher freue ich mich sehr über die Aktion „Klappentext-Donnerstag“ von Pink Mai Books, mit der wir uns ganz den Klappentexten widmen und uns somit auf das Wichtigste konzentrieren – den Inhalt!

Klappentext-Donnerstag von Pink Mai Books

Heute mit einem älteren, aber nichtsdestotrotz fesselnden Buch von Margaret Atwood: Der Report der Magd. Verfilmt als „Die Geschichte der Dienerin“ und aktuell als Serie „The Handsmaid’s Tale“ auf Hulu.

Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben …

Das Buch

Autor: Margaret Atwood
verschiedene Verlage
Seitenanzahl: 416
Erscheinungsjahr: 1987
Preis: eBook 10,99 € | Taschenbuch 11,00 €
Genre: Liebe

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Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte …

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Rezension: Bestechung von John Grisham

Rezension: Bestechung von John Grisham
Cover: Heyne

Autor: John Grisham
Originaltitel: The Whistler
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 448
Erscheinungsjahr: 2017
Preis: eBook 18,99 € | Hardcover 22,99 €
Genre: Justiz

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Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Lacy Stoltz arbeitet für das BJC, eine Behörde, die für Berufsaufsicht und standeswidriges Verhalten von Richtern in Florida zuständig ist. Meist eintönige Arbeit, mal ein alkholsüchtiger Richter hier, mal ein kleines Delikt da. Bis jemand an sie herantritt, weil er Beweise gegen einen den korruptesten Richter in der Geschichte der Vereinigten Staaten haben will. Lacy und ihr Kollege Hugo übernehmen, nichtsahnend, dass sie damit in ein Wespennest des organisierten Verbrechens stechen …

Meine Meinung:

Ohja, das klang mal wieder nach einem typischen Grisham: Bestechung, Gefahr, Mord.

Nur die Story wurde diesmal nach Florida verlegt, aber auch im Sunshine State geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Das Setting ist überaus interessant, begibt Grisham sich diesmal in indianische Gefilde. Die Tappacola haben ihre eigenen Gesetze, in die der amerikanische Staat kaum eingreifen kann. Wie also etwas nachweisen?

Korrupte Stammesräte, ein untergeschobener Mord, Geldwäsche, ein Kasino und dahinter eine komplexe Organisation, die eine Richterin in der Tasche hat,  die dem allen freie Bahn gibt.

Bereits von Anfang an war ich gefesselt von der Story, flog durch die Seiten, immer auf der Suche nach der nächsten Überraschung, nach dem großen Twist … und ich suchte und suchte …

Der Roman ist wie immer sehr gut geschrieben, Rechtliches wurde spannend aufbereitet. Das war wie immer top. Nur der Rest bewegte sich im unteren Mittelfeld. Die Charaktere blieben merkwürdig blass, ich empfand kaum Mitgefühl, baute keine Verbindung auf. Wenn ich ehrlich bin, war mir egal, was mit ihnen passierte. Ich mochte niemanden, ich hasste niemanden. Sie waren alle nur Akteure in dem großen Fall. Nur der interessierte mich. Allerdings wird in dem von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Man erfährt von den Hintermännern, entdeckt die Hintergründe. Ein paar kleine Ungereimtheiten wurden bezüglich der Spannung eingebaut – aber sie rissen mich nicht mit. Es ließ mich kalt, wie es aufgelöst wurde. Und das kenne ich von Grisham eben nicht. In seinen Werken fiebert man mit, leidet mit – dafür war hier kein Platz.

Einzig und allein die Verschwörung ließ mich am Ball bleiben, denn sowas kann er wie kein anderer beschreiben. Aber auch da fehlten mir die Twists, die Überraschungen. Es war eben von Anfang an klar, worauf es hinauslaufen würde – die Frage war nur: Wie. Und dieses Wie ließ mich trotz aller Widkrigkeiten weiterlesen.

Ich fühlte mich unterhalten, durchaus. Aber man ist von Grisham besseres gewohnt. Viel besseres. Geschichten, die einen das Buch nicht beiseitelegen lassen. Hier wäre soviel Potenzial dagewesen, das einfach nicht genutzt wurde. Denn daraus hätte was sehr gutes werden können.

Fazit:

Fast wäre es was geworden

 
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Ankündigung: Romancewoche 2017

Romancewoche

Dieses Jahr wird von der Agentur Mainwunder ein Online-Event durchgeführt, das sich vor allem an die Fans romantischer Literatur richtet: Die Romancewoche.

Eine Woche lang haben Leser die Möglichkeit, 15 Liebesroman-Autorinnen und deren Bücher besser kennenzulernen. Es gibt Live-Chats, Live-Lesungen und jede Menge Buchvorstellungen und Interviews.

Die grosse Facebook Romancewoche für Fans von Liebesromanen, Schnulzen und Chicklit.

7 Tage Live-Lesungen, Challenges, Gewinnspiele und Überraschungen.
7 Tage Liebe, Romantik und Herzklopfen.

Fast 100 Blogger arbeiten derzeit daran, euch das alles unterhaltsam näherzubringen – und ich bin eine davon.

Aber nicht die Blogger stehen im Mittelpunkt der Romancewoche, sondern natürlich …

… die Autorinnen.

Man merkt, für jeden ist etwas dabei. Humorvolle Romantik, ernstere Romantik, sinnliche Romantik.

<3 Alles, was das romantische Herz begehrt <3

Den genauen Ablauf findet ihr auf der Homepage der Romancewoche: Klick.

Um dabei zu sein, benötigt man ein Ticket und einen Facebook-Zugang. Die Tickets dazu findet ihr hier. Und die Gruppe hier.

Das Beste: Es ist völlig kostenlos!