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Rezension: Baseball Love: Liebe auf den ersten Schlag von Saskia Louis

Baseball Love: Liebe auf den ersten Schlag von Saskia Louis
Cover: Amazon

Autor: Saskia Louis
Teil 1 der „Baseball Love“ – Reihe
Verlag: Digital Publishers
Seitenanzahl: 337
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: eBook 4,99 €
Genre: Liebe, Chick-Lit

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Vielen Dank an Fr. Papacek und Digital Publishers für das Rezensionsexemplar!

 

Inhalt:

Emma hat große Pläne: Sie will sich als Eventmanagerin selbstständig machen. Als ihre Firma sie von Deutschland in die Staaten versetzt, sieht sie das als Chance, Fuß in der High Society von Philadelphia zu fassen. Dort trifft sie auf den Baseball-Star Luke Carter – ihrem bisher einzigen One-Night-Stand. Obwohl sie ihn nicht leiden kann, flattern die Schmetterlinge bei seinem Anblick. Und als er ihr den verrückten Vorschlag macht, seine Alibi-Freundin zu mimen, wird alles von ihr abverlangt …

Meine Meinung:

Die Idee dieses Romans ist sicherlich nicht neu und verspricht lockere, lustige Unterhaltung. Schlagfertige Dialoge, verhängnisvolle Situationen – einfach alles, was die Klischeekiste so hergibt. Damit habe ich gerechnet.

Womit ich nicht gerechnet habe, war, dass einfach alles in diesem Roman konstruiert war. Von der zufällig in Philadelphia lebenden Schwester, dem zufällig deutschen Baseballstar, der zufälligen Versetzung, dem zufälligen Wiedersehen (Auto kaputt), etc. Natürlich muss eine Story von einem zum anderen führen – aber hier merkt man, dass einfach alles geplant war.

Und so ging es mir mit den Charakteren. Für mich lebten sie nicht. Sie folgten ihrem Skript, das gewollt komisch daherkam. Die Dialoge sollten spritzig sein, was bei mir aber nicht ankam. Er war ein Macho, wie er im Buche stand, ich konnte einfach keine Sympathie für ihn aufbringen, auch wenn er durchaus menschlich wirken sollte. Sie war zwar nicht das typische Püppchen, aber kaum war sie bei ihm, schien ihr Hirn auszusetzen.

Es war ein ewiges Hin und Her bei beiden zwischen: Ich will und ich will nicht. Die Perspektiven switchten zwischen den beiden (auch mitten im Kapitel), sodass man Einblick in beide bekam – was aber nicht wirklich half. Sie blieben blass und … konstruiert. Zumal sie sich innerhalb einer Seite häufig widersprachen. Luke will die Finger von ihr lassen, überlegt dann aber, dass er viel Zeit hat, sie ins Bett zu kriegen, nur um zwei Sätze später zu sagen, dass es schwer wird, die Finger von ihr zu lassen. Das war dann der Punkt, wo ich schweren Herzens aufgegeben habe.

Selten habe ich so lange für so wenige Seiten gebraucht, es hat sich gezogen und ich hatte keine Lust, die Geschichte der beiden weiterzuverfolgen. Dabei war der Schreibstil gar nicht mal so schlecht. Nur hätte das Lektorat definitiv sorgfältiger arbeiten müssen.

Es ist durchaus legitim, wenn man bei einem solchen Roman sein Hirn ausschalten kann, das genieße ich sogar ab und an. Dass diese Geschichten meist gestellt sind, ist auch klar. Aber dennoch möchte ich mit den Charakteren mitfühlen, egal auf welche Art und Weise. Und Luke & Emma fehlte einfach das Leben. Sie wurden geschaffen und folgten dem Skript durch eine konstruierte Situation in die nächste – nicht mehr und nicht weniger.

Fazit:

Nach 60 % abgebrochen

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Rezension: L.I.E.B.E.: Aus eins mach zwei von Vanessa Mansini

L.I.E.B.E.: Aus eins und eins mach zwei von Vanessa Mansini
Cover: Amazon

Autor: Vanessa Mansini
Teil 1 der L.I.E.B.E.-Reihe
Indie
Seitenanzahl: 113
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 1,99 €
Genre: Chick-Lit, Liebe

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Inhalt:

Erik Bender und Undine Strack sind DIE Vermittler, wenn es darum geht, unglückliche Singles zueinander zu führen. Deshalb verdonnern ihre Arbeitgeber sie auch dazu, die Sondereinheit L.I.E.B.E. zu bilden, um Härtefälle glücklich zu machen. Das ist nicht ganz so leicht, denn während Erik auf sein Gefühl und seine Menschenkenntnis baut, traut Undine nur Statistiken und der Logik. Und gleich ihr erster Fall ist extrem knifflig.

Meine Meinung:

Eine Sondereinheit, die unglückliche Singles zusammenbringt? Ein Gefühlsmensch und eine Frau, die wenig mit Menschen anfangen kann? Hat was. Michael Meisheit? 0,99 €? Gekauft! Und innerhalb einer Stunde verschlungen.

Eigentlich wollte ich in das neue Projekt von Vanessa Mansini ja nur mal reinlesen … Und plötzlich war das Buch zu Ende, ohne dass ich was dafür konnte.
Anfangs war ich etwas skeptisch, denn so wirklich kennenlernen durfte man Erik und Undine nicht, man erfährt keine Hintergründe nichts. Und die beiden raufen sich auch etwas schnell zusammen. Aber dann … war ich ihnen verfallen.

Erik ist sehr sympathisch, bietet Humor (und Sarkasmus) und kann seinem Gefühl trauen, ich finde es einfach super, wie er durch die Geschichte führt.Undine dagegen … ob ich mit ihr klarkäme, weiß ich nicht, aber ich kann sagen, dass sie genau richtig ist und ich hoffe, dass Erik noch mehr aus ihr herauskitzeln wird. Auf alle Fälle ein tolles Duo, das harmoniert.

Und der erste Fall ist skurril, aber dennoch herzerwärmend, an einigen Stellen extrem lustig und einfach so, dass man nicht anders kann, als die Geschichte um Sandra weiterzuverfolgen. Ich hatte Mitleid, war stolz, habe gelacht und war wütend.
Sollte nicht genau solche Emotionen ein gutes Buch bieten?

Da war der schnelle Einstieg egal und auch die Länge, denn ich war fast enttäuscht, als das Buch schon wieder zu Ende war – und das, obwohl ich eigentlich ganz andere Pläne hatte! Der Schreibstil ist einfach so mitreißend, dabei einfach, dass man wirklich nicht anders kann, als die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen.

Daher hoffe ich wirklich, dass der nächste Teil nicht lange auf sich warten lässt – ich werde sicher sofort wieder zuschlagen!

Fazit:

Lässt einen in Kurzform die volle Gefühlspalette durchleben

 
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Rezension: Ein Tanz mit Mr. Grey von Emily Bold

Ein Tanz mit Mr. Grey von Emily Bold
Cover: Amazon

Autor: Emily Bold
Teil 2 der Grey-Reihe
Indie
Seitenanzahl: 112
Erscheinungsjahr: 2015
Preis:  eBook 1,99 € | Taschenbuch 4,99 €
Genre: Liebe, Chick-Lit

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Inhalt:

Anna hat endlich den Richtigen gefunden – oder doch nicht?
Als Anna mit ihm auf die Hochzeit ihrer Schwester Marie gehen will, verhält sich Marc wie ein Idiot, der immer noch an Bindungsangst leidet. Zudem arbeitet er gerade mit einer Kollegin ala Catwoman an einem neuen Projekt, sodass Anna Angst hat, ihn zu verlieren.
Die Eifersucht und die Probleme mit ihrer Familie im Nacken, ist sie bereit, allen zu beweisen, was sie wirklich drauf hat …

Meine Meinung:

Ich war ja sehr gespannt, wie es mit Anna und Marc nach „Auf der Suche nach Mr. Grey“ weitergeht – aber damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Situationen sind noch skuriller als in Band 1 und ich hab einige Mal die Hand vor die Augen geschlagen, um das Ganze vor meinem inneren Auge zu vertreiben.

Anna hat’s nicht leicht, macht es sich aber auch nicht. In einem Moment hält sie sich für das nächste deutsche Supermodel, im nächsten frisst sie ihre Schokodrops (auch vom Boden!) und jammert wegen ihrer Speckröllchen. In einem Moment ist sie Anna – im nächsten Baby aus Dirty Dancing.

Die Verwicklungen sind wirklich zu verrückt und ich scheine ein schadenfroher Mensch zu sein, denn Band 2 hat mich noch besser unterhalten als Band 1. Obwohl einige alte Bekannte auftauchen *zwinker,zwinker* Die Klischees sind gut eingesetzt und die Überraschungen gelungen.

Und das Ende … Genial! Dramatisch, romantisch, lustig!

Emily Bold ist ein höchst amüsanter Kurzroman gelungen, der zeigt, dass Wunsch und Realität nicht allzu oft Hand in Hand gehen – es aber auch nicht unbedingt müssen. Und dass das Leben manchmal doch wie ein Film sein kann.

Fazit:

Perfekte Unterhaltung

 

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Rezension: Auf der Suche nach Mr. Grey von Emily Bold

Auf der Suche nach Mr. Grey von Emily Bold
Cover: Amazon

Autor: Emily Bold
Teil 1 der Mr. Grey-Reihe
Seitenanzahl: 102
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 1,99 € | Taschenbuch 4,99 €
Genre:
Liebe, Chick-Lit

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Inhalt:

Anna ist bekennender Shades of Grey Fan und auf der Suche nach ihrem persönlichen Christian Grey. Nur muss sie lernen, dass ihr 1. wenig Milliardäre über den Weg laufen und 2. noch weniger Männer, denen sie sich ausliefern mag. Peinliche Telefonate, seltsame Dates und Spott sind die Folge ihrer Suche. Oder gibt es doch den Richtigen für sie?

Meine Meinung:

Endlich mal ein Buch, das nicht SoG nacheifert, sondern sich mit den daraus entstandenen Fantasien beschäftigt. Und ich bin überzeugt, dass es einigen so geht, wie Anna in diesem Buch. Nur, dass sie es vielleicht nicht wie sie in die Tat umsetzen und dadurch nicht so viele Pleiten und Pech erleben.

Vielleicht ist es böse, aber irgendwie war es schon lustig, ihre Abenteuer mitzuerleben, wie sie auf die skurrilsten Charaktere trifft, sich selbst mit einem Pfannenwender versohlt (aua!) und alles gibt, um ihren Mr. Grey zu finden. Dabei liegt das Glück manchmal so nahe und nicht jedem liegt es, sich selbst zu erniedrigen. Deshalb hatte ich auch Mitleid mit ihr und gehofft, dass sie ihren Mann findet. Wer das ist, war von Anfang an leicht zu erraten, aber es war spannend, zu sehen, wie es sich anbahnt.

Einfach kurzweilige Unterhaltung, die einen lächeln lässt und in meinem Fall sogar für andauernde Running Gags sorgt. 

Fazit:

Lockere Unterhaltung für zwischendurch

 
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Rezension: Racheengel küsst man nicht von Rose Snow

Racheengel küsst man nicht von Rose Snow
Cover: Amazon

Autor: Rose Snow
Teil 2 der Süße-Rache-Reihe
Indie
Seitenanzahl: 199
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 2,99 € | Taschenbuch 9,99 €
Genre: Chick-Lit

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Vielen Dank an Blogg dein Buch und Rose Snow für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.

 

 

Inhalt:

Rachel hat eine Racheagentur, die Betrogenen und Rachsüchtigen hilft. Doch diesmal scheint sich jemand an ihr rächen zu wollen, denn ihre Agentur droht, unterzugehen. Um das zu verhindern, tut sich Rachel mit jemanden zusammen, den sie alles andere als mag. Doch in der Not frisst der Racheengel Fliegen … 

Meine Meinung:

Auf das Buch bin ich bei Blogg dein Buch gestoßen und da ich so richtig fiesen Humor mag, dachte ich, bin ich da genau richtig. Aber nun ja, nicht so wirklich. Man hat kaum etwas von Rachels Arbeit mitbekommen (hätte sicher amüsant werden können), stattdessen hat sie sofort Probleme und wendet sich an Gérard.

Der Rest sind Pleiten, Pech und Pannen, die relativ vorhersehbar sind. Autopanne, Übernachtung, es läuft alles nicht wie gedacht, etc.

Über das hätte ich hinwegsehen können, wenn ich mit den Charakteren was hätte anfangen können. Aber Rachel ist einfach nur furchtbar unsympathisch. Man erfährt nichts über ihre Beweggründe oder ihre Vergangenheit, warum sie so ist wie sie ist. Am interessantesten fand ich da fast noch ihre Familienverhältnisse, wo man ein bisschen was ableiten konnte – aber selbst diese Begegnung blieb relativ blass.

Ich hätte es am Anfang nicht gedacht, aber Macho Gérard war mir tatsächlich noch am sympathischsten – von diversen Nebenfiguren, die mehr Farbe und Geschichte hatten als die Hauptcharakter, abgesehen. Ab und an hätte mir der Schlagabtausch zwischen den beiden fast ein Lächeln abgerungen.

Leider war das Ende das Klischee schlechthin und schon bei der ersten Begegnung abzusehen, da brachte auch die versuchte falsche Fährte nichts.

Der „Twist“ in der Geschichte war ebenfalls sehr flach, immerhin nicht vorhersehbar – aber woher denn auch, denn er wirkt irgendwie an den Haaren herbeigezogen.

Etwas geärgert hat mich, dass ständig eine Maya erwähnt wurde, aber ihre Geschichte nicht – dass das hier Band 2 ist, war mir nicht bewusst, daher fällt das nicht in die Wertung ein. Aber der Ordnung halber dann vielleicht bei Band 1 anfangen.

Relativ angenehm war der Schreibstil, von dem ich schlechteres erwartet hab, nachdem sich bereits am Anfang ein paar kleine Fehler aufgetan haben. Ein paar fiese Wiederholungen, aber es lässt sich dennoch gut lesen.

Für mich war hier viel mehr Potenzial vorhanden, Rachels Racheagentur wurde kein bisschen ausgeschöpft (vielleicht war das in Band 1 der Fall?), es hätte lustig oder auch nachdenklich machend sein können – so kam eine relativ seichte Geschichte raus, die zwar schnell gelesen ist, aber leider nicht im Kopf haften bleibt.

Fazit:

Seicht und voller Klischees 

 

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