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Rezension: Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw

Rezension: Das Liebesleben der Suppenschildkröte von Theresia Graw
Cover: Blanvalet

Autor: Theresia Graw
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 320
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: eBook 8,99 € | Klappbroschur 9,99 €
Genre: Chick-Lit

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Vielen lieben Dank an Blanvalet für das Bereitstellen dieses Leseexemplares!

 

 

 

Inhalt:

Sophie ist Anfang 40, alleinerziehende Mutter zweier Kinder und beruftstätig. Diese Kombi macht es ihr recht schwer, einen Mann zu finden. Der letzte potenzielle Kandidat hat vor ihren Kindern Reißaus genommen. Nach einem Auffahrunfall mit dem Anwalt Roland knistert es und sie entscheidet kurzerhand, ihr Mutterdasein zu verschweigen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwerer wird es, ihm die Wahrheit zu sagen. Als wäre das nicht schon genug, nimmt auch ihr Job chaotische Ausmaße an.

Meine Meinung:

Wer mich kennt, weiß, dass ich humorvolle Bücher mag. Ich lache gerne, habe aber einen recht eigenwilligen Humor. „Das Leben der Suppenschildkröte“ hat mich daher nur teilweise abgeholt.

Sophie ist recht chaotisch, aber eine liebevolle Mutter – großer Pluspunkt. Dass sie ihre Kinder dann aber eines Mannes wegen verleugnet – Minuspunkt. Aber gut, ich wusste, worauf ich mich einließ und habe auf viele Irrungen und Wirrungen seitens des Klischees gehofft. Die aber nicht so wirklich eingetroffen sind. Sophie muss Roland zwar öfter mal belügen, aber richtig kritisch, dass er hinter ihre Lüge kommen konnte, war es nie. Bis sie irgendwann dann eben doch aufgeflogen ist.

Anfangs gefiel mir Sophie – sie war chaotisch, locker, eine gute Mutter und auch sarkastisch. Der Einstieg gestaltete sich daher als sehr interessant. Doch mit der Zeit ließen meine positiven Gefühle ihr gegenüber nach.

Mir war es zeitweise etwas unangenehm, zu lesen, wie sich eine erwachsene Frau so verbiegt, nur um einen Mann zu finden. Ja, ich verstehe den Wunsch nach einer intakten und liebevollen Beziehungen, aber diese Verzweiflung – die konnte ich noch nie nachvollziehen. Vielleicht bin ich naiv, vielleicht schon zu lange glücklich vergeben, aber ich fand das teilweise lächerlich.

Ein Problem war sicherlich, dass ich mich nicht in Sophie hineinversetzen konnte. Sie ist gute 15 Jahre älter, hat zwei Kinder (ich keine) und sucht eben einen Mann. Und sie war mir zu launig – viel zu launig. Sie wechselte ihre Meinung fast stündlich und das Hin und Her zwischen den Männern am Ende – ich wollte die Frau furchtbar genervt schütteln. Aber so richtig. Und die Kinder mussten alles mitmachen. Daumen runter.

Als richtig sympathsich empfand ich sie also nicht. Dafür schloss ich Björn und Miriam ins Herz und die Kinder waren auch sehr süß. Sophies Bruder hingegen ist ein unerträglicher Stalker, dessen (Ex)Freundin wohl verrückt sein muss. Komisches Verhalten scheint also in der Familie zu liegen.

Zwischendurch entstand sicher die eine oder andere Situationskomik, vor allem bedingt durch Sophies Job, die heitere Familienkolumne ihrer Kollegin fortzuführen. Ich hab mich sehr amüsiert, als Björn, Sophie und die Kinder heile Familie auf der Bühne spielen mussten. Und auch die Kolumnen sind sehr amüsant zu lesen, denn jeder muss doch wissen, dass dem nicht so ist – anscheinend bis auf die Leserinnen jener Kolumne. Aber das reichte mir einfach nicht.

Ich hatte mir mehr erhofft. Mehr Humor, mehr mitfiebern, mehr Gefühle. Durch den flüssigen Schreibstil und aufgrund der Leichtigkeit hatte ich den Roman zwar schnell durch, aber er kann nicht als Highlight bezeichnet werden. Nicht gut, nicht schlecht, solide Unterhaltung für zwischendurch, die man schnell wieder vergisst. Vielleicht auch eher für eine andere Altersgruppe als die meine interessant.

Fazit:

Solide Unterhaltung

 
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Rezension: Baseball Love: Liebe auf den ersten Schlag von Saskia Louis

Baseball Love: Liebe auf den ersten Schlag von Saskia Louis
Cover: Amazon

Autor: Saskia Louis
Teil 1 der „Baseball Love“ – Reihe
Verlag: Digital Publishers
Seitenanzahl: 337
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: eBook 4,99 €
Genre: Liebe, Chick-Lit

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Vielen Dank an Fr. Papacek und Digital Publishers für das Rezensionsexemplar!

 

Inhalt:

Emma hat große Pläne: Sie will sich als Eventmanagerin selbstständig machen. Als ihre Firma sie von Deutschland in die Staaten versetzt, sieht sie das als Chance, Fuß in der High Society von Philadelphia zu fassen. Dort trifft sie auf den Baseball-Star Luke Carter – ihrem bisher einzigen One-Night-Stand. Obwohl sie ihn nicht leiden kann, flattern die Schmetterlinge bei seinem Anblick. Und als er ihr den verrückten Vorschlag macht, seine Alibi-Freundin zu mimen, wird alles von ihr abverlangt …

Meine Meinung:

Die Idee dieses Romans ist sicherlich nicht neu und verspricht lockere, lustige Unterhaltung. Schlagfertige Dialoge, verhängnisvolle Situationen – einfach alles, was die Klischeekiste so hergibt. Damit habe ich gerechnet.

Womit ich nicht gerechnet habe, war, dass einfach alles in diesem Roman konstruiert war. Von der zufällig in Philadelphia lebenden Schwester, dem zufällig deutschen Baseballstar, der zufälligen Versetzung, dem zufälligen Wiedersehen (Auto kaputt), etc. Natürlich muss eine Story von einem zum anderen führen – aber hier merkt man, dass einfach alles geplant war.

Und so ging es mir mit den Charakteren. Für mich lebten sie nicht. Sie folgten ihrem Skript, das gewollt komisch daherkam. Die Dialoge sollten spritzig sein, was bei mir aber nicht ankam. Er war ein Macho, wie er im Buche stand, ich konnte einfach keine Sympathie für ihn aufbringen, auch wenn er durchaus menschlich wirken sollte. Sie war zwar nicht das typische Püppchen, aber kaum war sie bei ihm, schien ihr Hirn auszusetzen.

Es war ein ewiges Hin und Her bei beiden zwischen: Ich will und ich will nicht. Die Perspektiven switchten zwischen den beiden (auch mitten im Kapitel), sodass man Einblick in beide bekam – was aber nicht wirklich half. Sie blieben blass und … konstruiert. Zumal sie sich innerhalb einer Seite häufig widersprachen. Luke will die Finger von ihr lassen, überlegt dann aber, dass er viel Zeit hat, sie ins Bett zu kriegen, nur um zwei Sätze später zu sagen, dass es schwer wird, die Finger von ihr zu lassen. Das war dann der Punkt, wo ich schweren Herzens aufgegeben habe.

Selten habe ich so lange für so wenige Seiten gebraucht, es hat sich gezogen und ich hatte keine Lust, die Geschichte der beiden weiterzuverfolgen. Dabei war der Schreibstil gar nicht mal so schlecht. Nur hätte das Lektorat definitiv sorgfältiger arbeiten müssen.

Es ist durchaus legitim, wenn man bei einem solchen Roman sein Hirn ausschalten kann, das genieße ich sogar ab und an. Dass diese Geschichten meist gestellt sind, ist auch klar. Aber dennoch möchte ich mit den Charakteren mitfühlen, egal auf welche Art und Weise. Und Luke & Emma fehlte einfach das Leben. Sie wurden geschaffen und folgten dem Skript durch eine konstruierte Situation in die nächste – nicht mehr und nicht weniger.

Fazit:

Nach 60 % abgebrochen

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Rezension: L.I.E.B.E.: Aus eins mach zwei von Vanessa Mansini

L.I.E.B.E.: Aus eins und eins mach zwei von Vanessa Mansini
Cover: Amazon

Autor: Vanessa Mansini
Teil 1 der L.I.E.B.E.-Reihe
Indie
Seitenanzahl: 113
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 1,99 €
Genre: Chick-Lit, Liebe

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Inhalt:

Erik Bender und Undine Strack sind DIE Vermittler, wenn es darum geht, unglückliche Singles zueinander zu führen. Deshalb verdonnern ihre Arbeitgeber sie auch dazu, die Sondereinheit L.I.E.B.E. zu bilden, um Härtefälle glücklich zu machen. Das ist nicht ganz so leicht, denn während Erik auf sein Gefühl und seine Menschenkenntnis baut, traut Undine nur Statistiken und der Logik. Und gleich ihr erster Fall ist extrem knifflig.

Meine Meinung:

Eine Sondereinheit, die unglückliche Singles zusammenbringt? Ein Gefühlsmensch und eine Frau, die wenig mit Menschen anfangen kann? Hat was. Michael Meisheit? 0,99 €? Gekauft! Und innerhalb einer Stunde verschlungen.

Eigentlich wollte ich in das neue Projekt von Vanessa Mansini ja nur mal reinlesen … Und plötzlich war das Buch zu Ende, ohne dass ich was dafür konnte.
Anfangs war ich etwas skeptisch, denn so wirklich kennenlernen durfte man Erik und Undine nicht, man erfährt keine Hintergründe nichts. Und die beiden raufen sich auch etwas schnell zusammen. Aber dann … war ich ihnen verfallen.

Erik ist sehr sympathisch, bietet Humor (und Sarkasmus) und kann seinem Gefühl trauen, ich finde es einfach super, wie er durch die Geschichte führt.Undine dagegen … ob ich mit ihr klarkäme, weiß ich nicht, aber ich kann sagen, dass sie genau richtig ist und ich hoffe, dass Erik noch mehr aus ihr herauskitzeln wird. Auf alle Fälle ein tolles Duo, das harmoniert.

Und der erste Fall ist skurril, aber dennoch herzerwärmend, an einigen Stellen extrem lustig und einfach so, dass man nicht anders kann, als die Geschichte um Sandra weiterzuverfolgen. Ich hatte Mitleid, war stolz, habe gelacht und war wütend.
Sollte nicht genau solche Emotionen ein gutes Buch bieten?

Da war der schnelle Einstieg egal und auch die Länge, denn ich war fast enttäuscht, als das Buch schon wieder zu Ende war – und das, obwohl ich eigentlich ganz andere Pläne hatte! Der Schreibstil ist einfach so mitreißend, dabei einfach, dass man wirklich nicht anders kann, als die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen.

Daher hoffe ich wirklich, dass der nächste Teil nicht lange auf sich warten lässt – ich werde sicher sofort wieder zuschlagen!

Fazit:

Lässt einen in Kurzform die volle Gefühlspalette durchleben

 
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Rezension: Ein Tanz mit Mr. Grey von Emily Bold

Ein Tanz mit Mr. Grey von Emily Bold
Cover: Amazon

Autor: Emily Bold
Teil 2 der Grey-Reihe
Indie
Seitenanzahl: 112
Erscheinungsjahr: 2015
Preis:  eBook 1,99 € | Taschenbuch 4,99 €
Genre: Liebe, Chick-Lit

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Inhalt:

Anna hat endlich den Richtigen gefunden – oder doch nicht?
Als Anna mit ihm auf die Hochzeit ihrer Schwester Marie gehen will, verhält sich Marc wie ein Idiot, der immer noch an Bindungsangst leidet. Zudem arbeitet er gerade mit einer Kollegin ala Catwoman an einem neuen Projekt, sodass Anna Angst hat, ihn zu verlieren.
Die Eifersucht und die Probleme mit ihrer Familie im Nacken, ist sie bereit, allen zu beweisen, was sie wirklich drauf hat …

Meine Meinung:

Ich war ja sehr gespannt, wie es mit Anna und Marc nach „Auf der Suche nach Mr. Grey“ weitergeht – aber damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Situationen sind noch skuriller als in Band 1 und ich hab einige Mal die Hand vor die Augen geschlagen, um das Ganze vor meinem inneren Auge zu vertreiben.

Anna hat’s nicht leicht, macht es sich aber auch nicht. In einem Moment hält sie sich für das nächste deutsche Supermodel, im nächsten frisst sie ihre Schokodrops (auch vom Boden!) und jammert wegen ihrer Speckröllchen. In einem Moment ist sie Anna – im nächsten Baby aus Dirty Dancing.

Die Verwicklungen sind wirklich zu verrückt und ich scheine ein schadenfroher Mensch zu sein, denn Band 2 hat mich noch besser unterhalten als Band 1. Obwohl einige alte Bekannte auftauchen *zwinker,zwinker* Die Klischees sind gut eingesetzt und die Überraschungen gelungen.

Und das Ende … Genial! Dramatisch, romantisch, lustig!

Emily Bold ist ein höchst amüsanter Kurzroman gelungen, der zeigt, dass Wunsch und Realität nicht allzu oft Hand in Hand gehen – es aber auch nicht unbedingt müssen. Und dass das Leben manchmal doch wie ein Film sein kann.

Fazit:

Perfekte Unterhaltung

 

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Rezension: Auf der Suche nach Mr. Grey von Emily Bold

Auf der Suche nach Mr. Grey von Emily Bold
Cover: Amazon

Autor: Emily Bold
Teil 1 der Mr. Grey-Reihe
Seitenanzahl: 102
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 1,99 € | Taschenbuch 4,99 €
Genre:
Liebe, Chick-Lit

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Inhalt:

Anna ist bekennender Shades of Grey Fan und auf der Suche nach ihrem persönlichen Christian Grey. Nur muss sie lernen, dass ihr 1. wenig Milliardäre über den Weg laufen und 2. noch weniger Männer, denen sie sich ausliefern mag. Peinliche Telefonate, seltsame Dates und Spott sind die Folge ihrer Suche. Oder gibt es doch den Richtigen für sie?

Meine Meinung:

Endlich mal ein Buch, das nicht SoG nacheifert, sondern sich mit den daraus entstandenen Fantasien beschäftigt. Und ich bin überzeugt, dass es einigen so geht, wie Anna in diesem Buch. Nur, dass sie es vielleicht nicht wie sie in die Tat umsetzen und dadurch nicht so viele Pleiten und Pech erleben.

Vielleicht ist es böse, aber irgendwie war es schon lustig, ihre Abenteuer mitzuerleben, wie sie auf die skurrilsten Charaktere trifft, sich selbst mit einem Pfannenwender versohlt (aua!) und alles gibt, um ihren Mr. Grey zu finden. Dabei liegt das Glück manchmal so nahe und nicht jedem liegt es, sich selbst zu erniedrigen. Deshalb hatte ich auch Mitleid mit ihr und gehofft, dass sie ihren Mann findet. Wer das ist, war von Anfang an leicht zu erraten, aber es war spannend, zu sehen, wie es sich anbahnt.

Einfach kurzweilige Unterhaltung, die einen lächeln lässt und in meinem Fall sogar für andauernde Running Gags sorgt. 

Fazit:

Lockere Unterhaltung für zwischendurch

 
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