ProtaInterviewLiliennächteKT

Rezension: Das Spiel – Opfer von Jeff Menapace

Cover von Heyne Hardcore

Autor: Jeff Menapace
Originaltitel: Bad Games
Teil 1 der „Das Spiel“ – Reihe
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 400
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: eBook 8,99 € | Taschenbuch 9,99 €
Genre: Thriller

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Vielen Dank an Fr. Fritsch und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

Inhalt:

Die Familie Lambert macht sich auf an den Crescent Lake, um ein erholsames Wochenende voller Spiel, Spaß und Freude zu genießen. Die Farelli-Brüder möchten ebenfalls eine vergnügliche Zeit verbringen. Ihre Mitspieler haben sie sich bereits ausgesucht: die Lamberts. Nur dass beide Familien nicht die gleiche Art von Spiel im Sinn haben …

Meine Meinung:

Wer muss bei der Beschreibung nicht an den (die) Film(e) Funny Games denken? Ich definitiv und genau deswegen war ich so neugierig auf das Buch.
Psychopathen treffen auf Familie und wollen ein Spiel spielen … Da steckt doch enorm viel Potenzial dahinter. Viel Thrill, viel Gemetzel, hach, mein blutrünstiges Herz schlug ganz schnell.

Schon nach wenigen Seiten war ich voll dabei, denn Jeff Menapace schreibt sehr flüssig und unheimlich mitreißend. Er hat interessante Charaktere kreiirt, und endlich mal ein Paar, das nicht nach vielen Ehejahren die Nase voll von einander hat, sondern noch frisch verliebt agiert.
Und gleich zu Beginn treffen Patrick und Amy auf Arty, einem Penn-State-Fan, der ihnen eine Ladung Sprit spendiert. Nett, oder? Nur ist niemand auf der Welt einfach nur nett.

Ab da nimmt das Unheil seinen Lauf und manches Mal wäre ich wirklich gerne ins Buch geklettert und hätte Patrick mal so richtig durchgeschüttelt. Bei all den seltsamen Vorkomnissen, die sich häuften, hätte ich schon längst Reißaus genommen. Notfalls auch von meinem Mann, wenn der das nicht verstanden hätte. So baut sich nach und nach Spannung auf und man weiß genau, was kommen wird – kann aber nicht anders, als eine Seite nach der anderen umzublättern.

Gut gelungen finde ich, dass nicht nur die Lamberts ihre Sichtweise der Geschichte schildern, sondern man auch Arty und Jim Farelli bei ihren Planungen über die Schulter schauen lässt – und dabei in kranke Gehirne blickt. Die beiden sind sehr interessant (wie alle Psychopathen irgendwie) und besonders das Machtgefüge zwischen den beiden fand ich gut geschildert.

Das einzige, was meinen Blutdurst etwas enttäuscht hat, war, dass eigentlich dennoch relativ wenig wirklich passierte. Ein paar Vorkommnisse, die definitiv ein Gefühl der Beklemmung erzeugten, aber erst gegen Ende geht es richtig zur Sache. Und dass dann aber leider etwas überstürzt. Vom Showdown war ich sehr enttäuscht, hatte einen richtigen Knall erwartet.

So ist der Thriller mehr auf Thrill statt auf Grauen ausgelegt, wo ich etwas anderes erwartet hatte, und die Story auch definitiv etwas mehr Grauen vertragen hätte. 

Nur das Ende, das ist sowas von nach meinem Geschmack. So müssen solche Bücher enden und nicht anders. Dafür gibt’s sogar ein Extrasternchen. Man liest und liest und liest (in meinem Fall war das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen) und dann schließt man das Buch doch mit einem Lächeln.

Fazit:

Anders als erwartet

 
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Rezension: Fürchte den Donner von Jim Thompson

Cover: Heyne Hardcore

Autor: Jim Thompson
Originaltitel: Heed the Thunder
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 464
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 8,99 € | Taschenbuch 9,99 €
Genre: Drama, Noir

 
Vielen Dank an Heyne Hardcore für dieses Rezensionsexemplar! 
 
 
 
 


Inhalt:

Nebraska, Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Ort, eine einflussreiche Familie, dutzende Verstrickungen. Verdon, die Fargos und viel Leid wie auch Irrsinn.

Meine Meinung:

Ein Roman, bei dem es schwer fällt, den Inhalt zusammenzufassen, denn einen wirklich roten Faden gibt es nicht. Überhaupt ist das Buch so ganz anders als erwartet. Man sollte sich vom Label „Hardcore“ nicht blenden lassen. Es erwartet einen kein Thriller oder Krimi oder gar ein schockierender Horrorroman, wie es das Vorwort erahnen lässt. Der Horror liegt hier im Leben.

Man folgt einer Familie Anfang des 20. Jahrhunderts und ihre Bemühungen, ihr persönliches Glück zu finden. Lincoln Fargo, der Patriarch, hat es für sich gefunden, wenn auch mit Einschränkungen. Oder doch überhaupt nicht? Seine Frau verfällt langsam den Wahnsinn, verkauft die Farm an Gott. Ein Anwalt aus der Stadt wiederum verklagt Gott daraufhin.Es ist ein Netz aus Irrsinn und Verzwickungen, jede Geschichte nur durch einen Hauch mit der anderen verbunden – und doch unheimlich interessant.

Jim Thompson KANN schreiben. Anders lässt es nicht erklären, dass man bei solch banalen Storylines wie gebannt am Lesen ist, sich fragt, was nun wieder passiert und ob das Ganze in einem grauenhaftem Ende gipfelt – oder ob doch jemand es schafft, dem allen zu entrinnen.

Ein Roman über das Familienleben, das Erwachsenwerden, den Kampf und alles, was damit zusammenhängt. Das Ringen um Glück. In deutlicher Sprache, und zu einer Zeit, in der alles anders war als heute.

Ein faszinierender Roman, wenngleich ich meine Gedanken dazu gar nicht wirklich in Worte fassen kann, ohne zu viel zu verraten. Denn jedes Schicksal hat seine eigene Note in diesem Buch. 

Man darf kein Buch der Marke „Festa-Extrem“ oder dergleichen erwarten, hier schwingen die ruhigen Töne, der leise Horror durch die Seiten.In einer Zeit, in der es nur noch ums Schocken geht, in dem die Leser genau das erwarten, ist dieser Roman eine herrliche Abwechslung. Denn der Horror ist allgegenwärtig. Nur sieht er für jeden anders aus.

Fazit:

Leises Familiendrama

 
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Rezension: Drive-In von Joe R. Lansdale

Drive-In von Joe R. Lansdale
Cover: Heyne Hardcore

Autor: Joe R. Lansdale
Originaltitel: The Complete Drive-In
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 736
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 11,99 € | Klappbroschur 14,99 €
Genre: Horror, Bizarro

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Vielen Dank an Heyne Hardcore, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, Lansdale kennenzulernen!

 

 

Inhalt:

Jack und Bob fahren zur allfreitäglichen All-Night-Horror-Show ins Orbit, voller Freude auf Splatter und Monster. Doch ein blutroter Komet ändert alles, schirmt das Drive-In von der Außenwelt ab und plötzlich sind Blut und Monster nicht mehr nur auf der Leinwand …

Meine Meinung:

Vorab: So eine Rezi hab ich noch niemals schreiben müssen, aber bei Drive-In ist anscheinend alles anders …

Was der Leser hier serviert bekommt, ist abstrus, voller Phantasie und Andeutungen.
Lansdale zeigt, wie abgedreht man schreiben kann – etwas, das sicher nicht jedermann gefallen wird.

Auch ich hatte meine Schwierigkeiten und hab mich zu guter Letzt ziemlich durchbeißen müssen und das Buch nach über 4 Wochen Lesezeit abgebrochen.

Doch das muss ich genauer ausführen, denn: Das heißt nicht, dass das Buch schlecht war.
Im Grunde genommen ist Drive-In eine Trilogie, deren Einzelbände nun in einem Buch zusammengefasst wurden, also haben wir es genaugenommen mit 3 Büchern zu tun – und das merkt man deutlich.

Die Hauptrolle spielt in allen der Ich-Erzähler Jack, der uns alles schildert und so auch seine Gedanken und Gefühle einbringt. Ich persönlich mochte ihn und seinen Humor (der schon so in meine Richtung geht), nur manchmal war er eben typisch … Mann. Notgeil, nur auf Titten fixiert, etc.

Fangen wir mit Band 1 (im Original The Drive-In: A “B” Movie with Blood and Popcorn, Made in Texas) an, wir fahren ins Orbit, der Komet kommt und die gesamte Geschichte spielt in diesem Drive-In. Mittendrin hatte ich einen kleinen Hänger, als ich dachte, es passiert gar nichts, da Jack lethargisch wurde – und dann kam der Popcorn-King und ich wurde mehr als gut unterhalten. Allerdings mit Haken: Ich hätte mir gewünscht, das Grauen mehr zu fassen zu bekommen. Ich meine: Kannibalismus, Lagerkoller, ein seltsames Monster – all das wurde einfach zu locker-flockig dahingeschrieben. Aber gut – die Charaktere haben davon einiges wettgemacht.

Dann kam Band 2 (im Original The Drive-In 2: Not Just One of Them Sequels) und es ging raus aus dem Orbit in eine verstörende Welt voller Dinosaurier und bedrohlicher Filmrollen. Alles wird natürlich versprengt und neue Charaktere kommen hinzu, die wiederum ihre eigene Geschichte erzählen. Durchaus interessant, wobei es dann mit Popalong Cassidy noch abgedrehter als eh schon wird, aber irgendwie auch tiefgründig. Nur der Showdown war mehr als enttäuschend.

Und dann stand ich vor meiner größten Herausforderung: Band 3 (im Original The Drive-In: The Bus Tour). Irgendwie fehlen mir immer noch die Worte. Es war unheimlich zäh, sodass ich kaum voran gekommen bin und für ein paar Seiten hab ich mich echt anstrengen müssen. Neue Charaktere, neue Tote und ein fehlender Charakter (Bob?). Im Nachhinein hab ich gesehen, dass das Buch 16 Jahre nach dem 2. Band entstanden war – hätte nicht sein müssen … Irgendwann ging ich dann wirklich soweit, dass ich vorgeblättert habe, um zu sehen, ob die Spannung und das gewisse Etwas der ersten beiden Bände zurückkehrt – Fehlanzeige. Schließlich hab ich entnervt abgebrochen, da ich keinerlei Lust darauf und mich nicht mehr weiter durchmühen wollte. Es war einfach zu verrückt. Viel zu verrückt. Nicht meins.

Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass Lansdale sehr gut schreiben kann, nur dass dieses Buch sicher nicht für jeden lesbar ist. Ich finde es sogar etwas schade, dass Drive-In meine erste Erfahrung mit ihm war, denn höchstwahrscheinlich werde ich ihm in Zukunft mit Vorsicht begegnen, denn so wirklich meine Welt ist das Abstruse nicht. So kann ich auch nicht das darin sehen, was viele sagten, denn eine große Geschichte erzählte mir Drive-In nicht , wenngleich es sicher seine tiefgründigen Momente hatte, die mir sehr gut gefallen haben.

Wer allerdings auf solche bizarren Bücher steht und einen starken Magen sowie einen dunklen Humor hat, könnte hier ein wahres Lesevergnügen vorfinden – alle anderen rate ich zur Vorsicht.

Zu meiner Wertung bleibt zu sagen: Ich fände es unfair, die durchaus guten und empfehlenswerten ersten Bände mit dem Abbruch des letzten herunterzuziehen, daher bewerte ich so, wie es von Lansdale vorgesehen war: Band für Band.

Band 1 = 4 Monde
Band 2 = 4 Monde
Band 3 = 1 Mond (Abbruch)

Macht glatte 3 Monde für Drive-In.

Fazit:

Absolut abgefahren 

 

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Rezension: Die Jagd von Richard Laymon

Die Jagd von Richard Laymon
Cover: Heyne Hardcore

Autor: Richard Laymon
Originaltitel: The Endless Night
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 528
Preis: eBook 8,99 € | Taschenbuch 9,95 €
Genre: Horror, Thriller

 

 

 

 

 

Inhalt:

Jody übernachtet bei ihrer Freundin Evelyn, als in das Haus der Familie eine Gruppe Verrückter eindringt. Evelyn und ihre Eltern werden brutal ermordet, doch Jody gelingt es, unerkannt zu Evelyn’s Bruder zu gelangen. Gemeinsam fliehen sie – doch nicht ohne entdeckt zu werden. Die Jagd auf die beiden beginnt…
 

Meine Meinung:

Und wieder ein Laymon. Diesmal allerdings einer der, meiner Meinung nach, harmloseren Sorte.
 
Jody ist 16, klug und gewitzt und flieht mit dem Bruder ihrer besten Freundin, dem 12jährigen Andy, vor einer Gruppe verrückter Mörder, die Andys Familie sehr brutal umbrachten.
 
So ist man auf einer der ersten Seiten, als schon das erste Blut fließt und Evelyn umgebracht wird.
Man wird eiskalt in die Geschichte geworfen – und die geht gerade auf den ersten Seiten gewohnt brutal zu.
 
Jody und Andy schaffen es, zu fiehen, doch auch danach haben sie keine Ruhe, denn die Bande, die sich „The Krulls“ nennt, hat einen der ihren, Simon, auf die beiden angesetzt.
 
So erlebt man die Geschichte in diesem Buch aus zwei Perspektiven: Auf der einen Seite wird Jodys Sicht in Erzählerform nähergebracht, man erfährt, was sie erlebt und durchmacht. Und dann gibt es da noch Simons Sicht und „Arbeitsweise“. Man erfährt von ihm, wie er sie entdeckte und zurückgelassen wurde, um die beiden umzubringen. Dabei kriegt man all seine Schritte mit und seine Opfer, die auf der Jagd nach den beiden auf der Strecke bleiben.
Aber nicht nur das, interessanterweise erfährt man auch von den vorherigen Morden der „Krulls“ und wie alles begann.
 
Mit Jody, Andy und deren Beschützern hat Laymon wirklich einmal sympathische Figuren eingesetzt, ich hab jederzeit damit gerechnet, dass sie ins Gegenteil umschlagen und war ganz verblüfft, als ich das Ende gelesen hatte und gemerkt habe, dass sie wirklich durchgehend nett und „gut“ waren – wenn auch teils sehr naiv und mir zu abgebrüht. Bisher kannte ich das so noch nicht von Laymon.
Simon ist einem umso widerwärtiger, als er all seine Vorlieben und Morde schildert, dabei aber nie zu sehr ins Detail geht. Und doch scheint er der „Normalste“ der Bande zu sein. Schreckliche Vorstellung.
 
Die Geschichte war spannend und abwechslungsreich, der Spannungsbogen wurde immer aufrecht erhalten, immer war man auf der Hut und erwartete auf der nächsten Seite wieder irgendeine Aktion. Das Ende war mir allerdings etwas zu gewöhnlich, ich hab genauso damit gerechnet. Auch hat es mir nicht gefallen, dass die Hauptakteure bzw. Opfer doch noch Kinder sind (auch wenn man es ihnen oft nicht so sehr anmerkt), das müsste meiner Meinung nach nicht sein.
 

Fazit:

Blutige Jagd auf unschuldige Kinder
 
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Rezension: Nacht von Richard Laymon

Nacht von Richard Laymon
Cover: Heyne Hardcore

Autor: Richard Laymon
Originaltitel: After Midnight
Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 528
Preis: eBook 8,99 € | Taschenbuch 9,95 €
Genre: Horror, Thriller

 

 

 

 

Inhalt:

Die junge Alice passt auf das Haus ihrer Freunde auf, während diese verreist sind. Schon in der ersten Nacht erhält sie Besuch von einem Unbekannten, der nackt im Pool schwimmen geht. Als es an der Tür klingelt, geht sie bewaffnet an die Tür, aus Angst, er könne es sein – und erschlägt die Person. Doch dies ist nicht der geheimnisvolle Fremde …
 

Meine Meinung:

Irgendwie schwierig, den Inhalt zu beschreiben, ohne zuviel zu verraten.
 
Denn soviel sei gesagt: es kommt alles anders als man es erwartet, wenn man die Inhaltsbeschreibung liest.
 
Die ängstliche Alice ist nämlich gar nicht so ängstlich, wie sie anfangs rüberkommt. Durch die Ich-Erzählung erfahren wir alles von ihr: ihre Vergangenheit (nach und nach) und warum sie so handelt, wie sie es tut, was für uns als Leser nicht immer nachvollziehbar ist, aber dazu später noch mehr.
 
Dieser Laymon-Roman geht schon am Anfang richtig zur Sache und lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Der erste Mord kommt schon nach wenigen Seiten und auch dann ist man erstmal sprachlos. Ein Schockmoment folgt dem nächsten, soviel Blut ist wohl in noch keinem Buch geflossen. Dabei spart der Autor auch nicht mit ekligen Details und perversen Spielchen – doch wer Laymon liest, weiß, worauf er sich einlässt: unsympathische Darsteller, haarsträubende Geschichten und oftmals fehlende Logik, garniert mit Horror, Sex und Gewalt.
 
Denn durch Alice Handlungen weiß man immer, dass es Fiktion ist – teilweise handelt sie so unrealistisch, dass man nur noch den Kopf schütteln und lachen mag. Aber nicht nur ihre Handlungen verwirren einen, auch die, der Personen, die in diesem Albtraum aus Blut mithineingezogen werden. Nichtsdestotrotz wird man bestens unterhalten, ein wahrer Pageturner.
 
Bei Laymon gilt: Gehirn ausschalten, lesen und sich unterhalten lassen – sofern man auf das Horrorgenre steht. Alle andern: Finger weg.
 

Fazit:

Bluttriefende Unterhaltung fernab der Logik

 

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