Messebericht

Rezension: Castingshow von Andreas Acker

Cover: Andreas Acker

Autor: Andreas Acker
Indie
Seitenanzahl: 385
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 2,99 €
Genre: Thriller, Humor

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Vielen lieben Dank an Andreas Acker, dass ich auch dieses Buch wieder rezensieren durfte!

Inhalt:

Autor Arne hat seit seinem Bestseller „File: Not found“ nichts ordentliches mehr aufs Papier gebracht, glänzt stattdessen mit privaten Problem und Suppennudeln. Als sein Agent ihm die Pistole auf die Brust setzt, zieht er zähneknirschend in ein Hotel, um an einer Castingsshow für Autoren teilzunehmen. Geplant: eine feste Wortzahl pro Tag in Ruhe und Abgeschiedenheit. Nicht geplant: Konkurrenzkampf, Neid und nachts schreiende Frauen. In dieser Castingshow verläuft nichts nach Drehbuch.

Meine Meinung:

Endlich ein neues Buch von Andreas Acker. Nach „Die Beschleunigung der Angst“ und „Unrein“ waren meine Erwartungen relativ hoch.

Diesmal wurde es ein Thriller mit einem ungewöhnlichem Thema: eine Castingshow für Autoren. Auf die Idee muss man erstmal kommen, selbst in unserer von solchen Shows überfluteten Zeit. Denn wer will schon ein paar Autoren beim Tippen zusehen?
Nach diesem Buch kann ich nur sagen: ich!

Auf keiner einzelnen Seite kam Langeweile auf, stattdessen wurden immer neue Fragen aufgeworfen. Aus der Ich-Perspektive erzählt uns Arne seine Sicht der Dinge, lässt den Leser an den Ereignissen im Wellnesshotel teilhaben, die alles andere als entspannend sind. Neid, Missgunst und Konkurrenzkampf bestimmen den Alltag. Selbst als Leser weiß man nicht, wem man trauen kann und wer nur ein Spiel spielt, um sich selbst die Sympathie der Zuschauer zu erkämpfen. Dabei hat Andreas Acker einen bunt gewürfelten Mix von Autoren zusammengestellt: Sachbuchautoren, abgehalfterte Musiker, Liebesroman- und Thrillerschreiber. Charismatische Typen und skurille Frauen. Und alle wunderbar mit einem schön bissigen Humor geschildert, sodass ich desöfteren schmunzeln, wenn nicht gar laut lachen musste. Herrlich!

Dabei muss ich ehrlich sagen, dass es keinen richtigen Sympathieträger gibt, denn auch Arne tut und tat in der Vergangenheit Dinge, die ihn einem nicht nur gewogen machen. Und ihn versteht man noch, kann seinen Gedanken folgen, wodurch man automatisch mit ihm mitfiebert. Doch der Rest aller bleibt recht undurchsichtig, was dafür sorgt, dass man sich permanent fragt: Wie geht es weiter?

Ohne große Actionereignisse wird man bei der Stange gehalten, fliegt durch die Seiten und überlegt ständig, ob das von der Show so geplant war, ob jemand anderes dahintersteckt und was zum Teufel das alles soll. Es fällt einem teilweise schwer, Pausen zu machen, denn die Kapitel sind verlockend kurz, sodass man leicht darin verfällt „noch schnell eins zu lesen“ – bis das Buch mit einem Knall, mit dem man nicht rechnet, zu Ende geht.

Für mich hat sich Andreas Acker als einer DER deutschen Spannungsautoren fest etabliert. Er schafft es mit einer klaren und geraden Sprache, einen fest in seinen Bann zu ziehen – und dann lässt er einen nicht mehr los.

Fazit:

Die fesselndste Castingshow seit langem

 
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Rezension: Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion

Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion
Cover: Fischer Verlag

Autor: Graeme Simsion
Originaltitel: The Rosie Project
Teil 1 der Rosie-Reihe
Verlag: Fischer
Seitenanzahl: 352
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: eBook 9,99 € | Hardcover 12 €
Genre: Humor, Liebe

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Inhalt:

Don Tillman hat so seine Schwierigkeiten mit Frauen, obwohl er eigentlich ein ansehlicher Typ ist und als Professor auch ganz gut integriert ist. Wären da seine Ansprüche nicht … Um unnötigen Zeitverlust durch unpassende Frauen vorzubeugen, erstellt er einen Fragebogen, den jede mögliche Kandidatin ausfüllen muss. Doch dann taucht Rosie auf und widerspricht allen seinen Anforderungen – und doch ist da was, das er nicht einordnen kann …

Meine Meinung:

Ich und aktuelle Bücher? Das passt eigentlich gar nicht zusammen. Aber als ich das Rosie-Projekt in einem Bücher-Katalog entdeckte, wurde ich einfach neugierig.

Gleich auf den ersten Seiten wurde ich von dem flüssigen, wenn auch sachlichen, Erzählstil gefangengenommen. Don Tillman erzählt dem Leser von seinem Leben, seinen Date-Pleiten und wie er auf die Idee des Ehefrau-Projekts kam.

Man lernt ihn kennen, weiß, dass er sehr penibel in seiner Tagesplanung ist, alles ist auf die Minute genau abgestimmt und wehe, es passiert etwas unvorhergesehenes! Er ist sachlich, neutral, kaum empathisch (daher auch der Schreibstil), einfach etwas anders.
Auf den ersten Seiten hält er einen Vortrag über das Asperger-Syndrom und ihre Schwächen und Stärken – kommt einem schon jetzt ziemlich bekannt vor.

Doch trotz aller „Macken“ schließt man Don schnell ins Herz, denn er ist ein guter Mensch und sympathisch.
So richtig taut er auf, als er Rosie kennenlernt: Sie ist unpünktlich, Raucherin und Vegetarierin (bis auf nachhaltig produzierten Fisch!) – alles das, was er absolut nicht leiden kann.

Die beiden arbeiten für Rosies Projekt „Vatersuche“ zusammen und Don merkt, dass er trotz aller Vorurteile Gründe sucht, um mit ihr zusammen zu sein bzw. das Projekt weiterzuführen. Und der Leser merkt, dass Don dank Rosie auftaut und das Zeug zum Traummann hat.

Rosie erweicht nicht nur Dons Herz, auch als Leser muss man sie einfach mögen. Sie ist nicht perfekt, lustig und passt perfekt zu Don. Sie und Don haben eine Eigendynamik, es ist herrlich, die beiden zu „beobachten“. Natürlich ist nicht alles leicht und manches Mal muss man den Kopf schütteln, aber wie schon der Klappentext verrät: Gefühle haben ihre eigene Logik. Man kann sie nicht anhand äußerer Kriterien festmachen, wie Don es versucht. Und selbst wenn der augenscheinlich perfekte Partner vor einem steht: Ist er es auch?

Das Buch hat alles, was man für so einen Roman braucht: Viel Humor, Romantik (ja, etwas, so in Don’s Rahmen), sympathische Charaktere und vor allem ein schönes Ende, bei dem ich mitfiebern konnte.

Es stimmt einfach alles, von dem Hauptpärchen über die Nebenkonflikte mit der Vatersuche und die Nebencharaktere Gene (kein ganzer Sympathieträger) und Claudia (wach auf, Mädchen!) bis zum Ende, das Herzklopfen verursacht.

Man versinkt im Buch und hat die Seiten in kürzester Zeit durch – und findet es etwas schade, dass die Geschichte von Rosie und Don nun schon vorbei ist.

Fazit:

Gefühle haben keine Logik

 
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Rezension: Soap von Michael Meisheit

Soap von Michael Meisheit
Cover: Amazon

Autor: Michael Meisheit
Indie
Seitenanzahl: 221
Preis: eBook 2,99 € | Taschenbuch 9,90 €
Genre: Humor

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Inhalt:

Lukas Witek träumt vom Schreiben großer Hollywoodfilme – und landet als Drehbuchautor bei der Soap „Schöneberg“. Was er nicht ahnt: von nun an wird auch sein Leben wie eine Soap ablaufen, begonnen damit, dass er sich in die Freundin seines Chefs verliebt, dann aber die heiße Vanessa bekommt. Und so nimmt das Drama seinen Lauf…

Meine Meinung:

Wenn man jahrelang Autor einer bekannten deutschen Serie ist, liegt es dann nahe, über ebenso eine Soap ein Buch zu schreiben? Michael Meisheit hat dies getan und das Ergebnis überzeugt.

Denn obwohl Drama auf der Karte steht, bekommt der Leser ein Werk, dass einen fast durchgehend den Kopf schütteln lässt, aber auch süchtig macht.

Lukas (der uns seine Geschichte erzählt) wirkt anfangs noch ganz normal, naja, ein normaler, filmsüchtiger Student eben. Er kann ganze Dialoge mitreden (sehr sympathisch!) und träumt davon, der Autor von großen Filmen zu sein – doch dann landet er bei Schöneberg, lernt Maria kennen und lieben. Aber es wäre ja zu leicht, wenn es das schon gewesen wäre. Also folgt eine Sexbombe, eine ungewünschte Beziehung und viele, viele weitere Irrungen und Wirrungen – bis zum bombastischen Finale, das schon etwas nach einer Fortsetzung verlangt.

Die Charaktere sind natürlich total überdreht, aber immer sympathisch. Zumindest die meisten. Für manch einen könnte es ungewohnt sein, dass der Autor die Personen nicht komplett bildlich darstellt, aber mir gefiel es, mir meine eigenen Bilder machen zu können – zudem weicht mein Bild meist eh von den Beschreibungen ab.

Die Sprache ist leicht verständlich, teils etwas abgehackt, man merkt, dass ein Drehbuchautor dahintersteckt, aber mir hat das gut gefallen. „Leider“ sind dadurch die knapp 200 Seiten sehr schnell weggelesen und das Lesevergnügen vorbei – aber lasst euch gesagt sein: dieses Buch kann man mehrmals lesen.

Soap ist alles, nur nicht realitätsnah. Überspitzt, humorvoll und völlig verkorkst – und deswegen klasse! Und mal ehrlich: die absurdesten Geschichten schreibt wirklich das Leben.

Fazit:

Die Soap des Lebens

 

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Rezension: Wie ich auszog Zigaretten zu holen und als Retter der Welt zurückkam von Romana Grimm

Wie ich auszog Zigaretten zu holen und als Retter der Welt zurückkam von Romana Grimm
Cover: Romana Grimm
Autor: Romana Grimm
Indie
Seitenanzahl: 182
Preis: eBook 2,99 € | Taschenbuch 6,95 €
Genre: Humor, Krimi
 
 
 Vielen Dank an Romana Grimm für das Bereitstellen ihres Romanes!
 
 
 
 
 
 
 

 

Inhalt:

Thomas Pohl ist Krimiautor, Frauenheld und nikotinsüchtig. So kommt es, dass er eines Morgens vor seiner Eroberung flüchtet und statt der begehrten Zigaretten einen Geheimauftrag eines Auftragskillers aus dem Zigarettenautomaten zieht. Der Beginn eines Tages voller Verrückten, Irrsinn und Gewalt. Und ohne Zigaretten…
 

Meine Meinung:

Die Zusammenfassung dieses Buches fällt mir schwer, denn ich will ja nicht zuviel verraten.
 
Das, was Thomas (Tom) Pohl an einem einzigen Tag erlebt, reicht anderen für ein ganzes Leben. Und dabei fängt alles ganz harmlos an, nämlich wie immer: Tom erwacht in einem fremden Bett und flüchtet vor seinem One Night Stand, deren Namen er nicht mal weiß. Eigentlich schon Grund genug, Tom total unsympathisch zu finden, denn ich bin kein Fan von solchen Typen. Schon gar nicht von erwachsenen Männern, die sich so aufführen.
 
Im Laufe des Buches lernt man ihn zwar nicht unbedingt näher kennen, aber man lernt, seinen Humor zu mögen. Der Humor in diesem Buch ist genau mein Fall: sarkastisch und böse. Tom bleibt meistens ganz cool und hat (fast) immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.
Als Gegenpol dazu schickt die Autorin Tom’s Zwillingsbruder Andreas (Andy) ins Rennen. Der ist Geheimagent im Auftrag der Bundesrepublik und schon lange hinter dem Auftragskiller her, dem Tom unfreiwillig auf die Füße getreten ist, als er ihm seinen Auftrag vor der Nase weggeschnappt hat. Klar, dass die beiden nicht unbedingt das perfekte Team sind, denn Andy ist diensttreu und streng, nimmt alles viel zu ernst und denkt nur an seinen Job – egal, ob sein Bruder dabei draufgehen könnte. Naja: fast egal.

Allein Tom und seine Sprüche sind es schon wert, das Buch zu lesen. Und Andy als sein Gegenpart – einfach klasse!

Die beiden sind einfach sympathisch, man kommt nicht gegen an, man fiebert mit und fragt sich, wie sie denn jetzt wieder aus den verworrenenen Situationen herauskommen.

Eigentlich die perfekte Kombi, ergänzt mit einer spanischen Domina und einem zigarettenrauchhassenden Mörder. Und natürlich dem ultimativ bösen Anführer, der einen perfiden Plan ausheckt. So einen braucht man immer.
 
Das Buch gefiel mir also ziemlich gut, aber zwischendurch (und auch schon am Anfang), gab es Szenen, die passten eher in einen Actionfilm als in ein Buch. Genauso kam es mir nämlich vor: als würde ich einen Actionfilm mit Bruce Willis in Buchform lesen. So wurden Verfolgungsjagden und Prügeleien seitenlang ausgewälzt, bis man gar nicht mehr wusste, was Sache ist. „Das Auto schlingerte auf die Seite, dann wieder auf die andere, etc.“ Das sind Stoffe, die in einen Film gehören, aber in einem Buch nicht unbedingt funktionieren. So haben sich diese Sequenzen für mich unheimlich gezogen, auch wenn Tom das ab und an mit einem Spruch aufgelockert hat (wie es eben seine Art ist).
Auch verfing sich Fr. Grimm in zu langen Erzählungen des Jahrhundertplanes, an dem ich bei der Hälfte ausstieg und einfach weitergelesen hab, ohne weiter mitzudenken. Aber man kennt das ja: Bösewichte müssen IMMER ihren Plan detailgetreu erklären.
 
Hinzu kommt noch, dass mir die Charaktere etwas zu eintönig sind. Keinerlei bzw. kaum Entwicklung, man erfährt nichts über sie, alles bleibt beim Thema. Keine Vergangenheit, keine Zukunftswünsche, nichts. Einfach die Menschen in dieser Situation. Die Guten sind gut und die Bösen böse. So einfach ist das.
Letztendlich hat mir das Buch Spaß bereitet, aber es hat eben so seine Schwächen. Deswegen habe ich mit der Bewertung gehadert und mich in Anbetracht der Zusammenfassung für die niedrigere Punktzahl entschieden – ich freue mich aber nichtsdestotrotz auf eine Fortsetzung!

Fazit:

Klasse Idee mit Schwächen in der Umsetzung

 

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Filmkritik: Blind Side

Originaltitel: The Blind Side
Studio: Warner
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 128 Minuten
FSK: 6
Regie: John Lee Hancock
Darsteller: Sandra Bullock, Quinton Aaron, Kathy Bates, Tim McGraw, …
Genre: Drama, Humor
 
 

Inhalt:

Der 17jährige Michael Oher hat es nicht leicht im Leben. Seine Mutter kann sich nicht um ihn kümmern, er wandert von einem Heim ins andere. Noch dazu macht er durch seine massige Gestalt vielen Angst – dabei ist er ein liebenswerter Bursche. Das merkt auch die weiße Familie Tuohy, als Mutter Leigh Anne ihn eines Nachts auf der Straße findet, frierend und ohne Unterkunft. Sie nimmt ihn mit zu sich und langsam wird er ein Teil ihrer Familie. Bald stellt sich heraus, dass er ein talentierter Sportler ist und seine neue Familie tut alles, damit er ein Football-Stipendium bekommt….
 

Meine Meinung:

Von diesem Film wusste ich eigentlich nur, dass Sandra Bullock für ihre Rolle als Leigh Anne Tuohy einen Oscar erhalten hat. Die Story klang sehr rührselig, aber dennoch schaltete ich ein – und hab es nicht bereut.
 
Es beginnt damit, dass man gezeigt bekommt, dass Michael eine harte Kindheit hinter sich hat und fast niemanden hat, der sich für ihn einsetzt. Bis auf den Vater eines Freundes, der ihn an eine christliche Schule bringt. Die Lehrer sind aufgrund seines niedrigen IQ’s von 80 erstmal dagegen, doch er erringt sich Sympathien, während er privat fallengelassen wird und nun obdachlos ist.
 
Eines Nachts vor Thanksgiving trifft Leigh Anne mit ihrer Familie auf ihn und nimmt ihn mit nach Hause.
 
Vor den Augen des Zuschauers entstehen zarte Bande zwischen den Charakteren. Michael ist zwar sehr wortkarg, aber man findet ihn, wie auch Leigh Anne, sofort sympathisch und erkennt seine Besonderheit. Bald wird er Mitglied ihrer Familie und auch man selbst kommt nicht umhin, ihn zu mögen.
 
Quinton Aaron spielt „Big Mike“ wirklich überzeugend, man nimmt ihn seine Unsicherheit ab, aber auch seinen überdurchschnittlich hohen Beschützerinstinkt. Ich hab seinen Charakter sofort ins Herz geschlossen und mit ihm mitgeleidet, wenn ihm wieder was schlechtes wiederfuhr, aber auch gefreut, wenn es für ihn gutlief. Man hoffte einfach nur das Beste für ihn und war sauer auf jeden, der ihm Unrecht tat und sei es nur, ihn falsch einzuschätzen.
Für mich der beste Darsteller des Filmes, er spielt alle anderen glatt an die Wand.
 
Aber auch die restlichen Schauspieler liefern gute Leistungen ab, sodass man den Film richtiggehend genießt und die ganze Familie mag. Auch Sandra Bullock weiß sehr zu überzeugen, wie sie teils aalglatt alle Einwände ihrer blasierten Freundinnen abtut – da kann man gar nicht anders, als ihren Charakter zu schätzen zu wissen.
 
Auch wenn ab und an auf die Tränendrüse gedrückt wird, hat die Story auch eine humorvolle Seite, wie z.B. wenn Leigh Anne den Kerlen wieder zeigt, wo’s langgeht und ihr Mann gleich kapituliert. Aber auch der kleine SJ Tuohy (sehr gut gespielt von Jae Head) bringt mit seiner Art viel Humor in den Film, sodass es sich hierbei nicht nur um ein berührendes Drama handelt, sondern weit vielschichtiger ist.
 
Der Film handelt von dem Überwinden von Klassen- und Rassendenken, von einer glücklichen Begegnung, die ein ganzes Leben ändern kann.
Doch dennoch wird das nicht zu extrem sondern eher subtil näher gebracht, denn man denkt unweigerlich, dass das Leben so perfekt doch nie laufen kann, dass hier ein bisschen zuviel Zuckerguss über die Geschichte geträufelt wurde. Alles gut, alles perfekt – zu schön um wahr zu sein. Gleichzeitig wünscht man sich, dass es genauso öfter läuft. Und regt so auf seine Weise hoffentlich zu guten Taten an.
 
Diese Geschichte berührt einen sehr, bringt einen gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen und lässt einen lächelnd zurück. Sie hinterlässt einen starken Eindruck und ein gutes Gefühl.
 

Info:

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Michael Oher, der heute in der NFL spielt.
 

Fazit:

Starke Geschichte über einen starken Jungen

 

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