ProtaInterviewLiliennächteKT

Filmkritik: Now you see me

Originaltitel: Now you see me
Studio: Concorde
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 121 Minuten
FSK: 12
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Morgan Freeman, …
Genre: Komödie, Action

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Inhalt:

Die vier Reiter sind Magier, ihre Shows legendär. Als sie in einer davon eine Bank in Paris überfallen, ohne dort gewesen zu sein, ruft das den FBI-Agenten Rhodes und Alma Dray von Interpol auf den Plan. Doch die 4 waren definitiv nicht dort – Magie oder fauler Zauber?

Meine Meinung:

Woody Harrelson, Morgan Freeman, Michael Caine und all die anderen auf einem Haufen? Noch dazu mit einem Banküberfall als Thema? Da war sofort klar, dass ich den Film sehen musste, obwohl er ziemlich an mir vorbei gerauscht war und ich ihn nur durch Zufall auf Sky entdeckt hatte.

Allein der Einstieg war schon klasse, humorvoll, interessant, gute Einführung der Charaktere, die bald „Die vier Reiter“ ergeben. Alle super gespielt, auch wenn es ohne Woody etwas langweiliger geworden wäre. Dann kommt das FBI, die Interpol-Agentin, Arthur Tressler (Caine) und Thaddeus Bradley (Freeman) – wirkt überladen? Ist es kein bisschen!

Denn in diesem Film stehen nicht die Menschen im Mittelpunkt, sondern der Schein. Ein Knall jagt den nächsten, ständig fragt man sich: wie machen die das? Und so geht das den ganzen Film. Man muss aufpassen, darf miträtseln, um doch daran zu verzweifeln, nicht drauf zu kommen. Wenn Morgan Freeman die vier Reiter entmystisiert, schüttelt man nur den Kopf – so leicht. Doch der Schein ist eben alles.

Und während alle Personen relativ blass bleiben, unterhält einem ebenjener prächtig. Man ist fasziniert, lacht und ist voll bei der Sache.

Humor meets Mystery, gespickt mit rasanten Actionszenen Die Liebe muss auch nicht zurückstehen, nimmt aber erfreulich wenig Platz ein.

Die Idee ist originell und spannend, die Umsetzung rasant und actionreich, die Schauspieler wie immer gekonnt, der Plot einfacher als gedacht, aber in Ordnung, nur den handelnden Personen hätte man etwas mehr Tiefe verleihen können, um den Genuss perfekt zu machen!
Die Unterhaltung ist auf hohem Niveau, muss sich nicht verstecken – es ist einfach ein Spaßfilm!

Ich hab mich bestens unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung!

Fazit:

Mehr Schein als Sein, dennoch spannende Unterhaltung

 

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ProtaInterviewLiliennächteKT

Filmkritik: Mini’s First Time

Originaltitel: Mini’s First Time
Studio: KNM Home Entertainment
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2006
Länge: 91 Minuten
FSK: 16
Regie: Nick Guthe
Darsteller: Nikki Reed, Alec Baldwin, Luke Wilson, Jeff Goldblum, …
Genre: Komödie, Krimi
 
 

Inhalt:

Die 16jährige Mini ist eine verwöhnte Highschoolgöre und lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Martin in Kalifornien. Ihre Mutter Diane ist eine reiche Schauspielerin, die sie nur bekommen hat, um Unterhalt zu kassieren und sich immer mit reichen Männern einlässt. Das frühreife Früchtchen Mini verdreht wie sie allen Männern den Kopf – auch Martin. Eine Beziehung entsteht zwischen den beiden, aber da ist immer noch ihre Mutter. Also entscheiden die beiden, dass Diane wegmuss …
 

Meine Meinung:

Bei der Inhaltsangabe erwartet man eher einen Krimi bzw. einen Thriller, was man aber bekommt ist eine Komödie erster Güte.
 
Viiiel schwarzer Humor, attraktive und gut gelaunte Schauspieler – dieser Film macht einfach Spaß.
 
Die Krimielemente würde ich als kaum wichtig bezeichnen, denn man weiß von vorneherein wie es ablief, kennt die Täter, aber die ein oder andere Überraschung kommt natürlich dennoch vor.
 
Nikki Reed (bekannt als Rosalie aus „Twilight“) überzeugt als aalglattes Biest, als kleine Lolita, die mit reifen Männern spielt.
Alec Baldwin dagegen, der als reifer Mann einer Minderjährigen verfällt und nach außenhin weiter ihren Vater geben muss und immerhin etwas Skrupel zeigt. Aber ich sag mal, dass er auf bekannten Terrain spielte, er passte gut für die Rolle.
Carrie-Anne Moss als die heruntergekommene Mutter, die mit jedem ins Bett hüpft und auch ohne den Einfluss ihrer Tochter schon verrückt genug wirkt – perfekt. Sehr überzeugend und mit Spaß bei der Sache.
Auch Luke Wilson und Jeff Goldblum spielen ihre Rollen sehr gut und passend.
 
Ich musste bei diesem Film öfter lachen, also nehmt ihn nicht zu ernst. Und die jungen Mädchen sollten sich lieber kein Vorbild dran nehmen …
 

Fazit:

Bitterböse Komödie um eine kleine Lolita, die ihren ersten Mord begeht

 

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