ProtaInterviewLiliennächteKT

Rezension: Basar der bösen Träume von Stephen King

Cover: Heyne

Autor: Stephen King
Originaltitel: The Bazar of bad dreams
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 768
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 18,99 € | Hardcover 22,99 €
Genre: Kurzgeschichten, Horror

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Mein Dank gilt dem Heyne Verlag für die Zusendung des Buches!

 

 


Inhalt:

20 Kurzgeschichten erwarten uns in „Basar der bösen Träume“, eine weitere Kurzgeschichtensammlung aus der Feder von Stephen King.

Meine Meinung:

Stephen King ist ein Autor, der zwei Schreibkünste beherrscht: er schreibt großartige Romane und großartige Kurzgeschichten. Wobei kurz hier manchmal das falsche Wort ist.Dadurch war die Freude über einen neuen Kurzgeschichtenband natürlich groß, vor allem, da ich diesem Genre mittlerweile wesentlich mehr abgewinnen kann als früher noch.

Und doch wusste ich hier teilweise nicht, was ich von halten sollte.
Tolle, spannende Geschichten wechseln sich mit öden und teilweise sinnlosen Geschichten ab. Ein faszinierendes Werk wie „Ur“ taucht im gleichen Buch auf wie das unsagbar langweilige „Premium Harmony“. Dann wieder kommen seitenlange Baseballspielzüge an der Reihe („Blockade Billy“) und langweilen einen kein bisschen.
Die Qualität der Geschichten schwankt einfach. Und von manchen könnte man gar meinen, sie seien nicht von ihm geschrieben.

Irgendwie hab ich mehr erwartet, was auch daran lag, dass natürlich manche Geschichten schon bekannt waren, da sie früher veröffentlicht wurden (wie z.B. „Böser kleiner Junge“ oder eben auch „Ur“)
Was mir allerdings sehr gefallen hat, sind seine einführenden Erklärungen, wie er auf die Ideen kam – sehr interessant zu lesen.

Hier werden Albträume garantiert nicht wahr, denn keine der Geschichten hat das Zeug dazu, einen um den Schlaf zu bringen. Und bissig ist höchstens das Auto in „Raststätte Mile 81“ (das auch schon bekannt war).
Doch langsam wird es wieder Zeit für einen echten King, für einen Roman, der einen nicht schlafen lässt, der einem noch lange nachgeht.

Aber wie das eben so ist: Nicht jedes Buch kann ein Meisterwerk sein – auch Stephen King ist nur ein Mensch.

Fazit:

Hier werden Albträume leider nicht wahr

 
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Rezension: Party mit Frosty von C.M. Singer

Party mit Frosty von C.M. Singer
Cover: C.M. Singer

Autor: C.M. Singer
Indie
Seitenanzahl: 15
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 0,99 €
Genre:
Weihnachten

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Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieses ebooks werden “Sternstunden e.V.” gespendet.

 

 

 

Inhalt:

Neue Wohnung, keine Freunde, kein Mann – Julia erträgt Weihnachten nicht und lässt sich im Freien neben einem Schneemann volllaufen. Immerhin hat sie mit ihm Gesellschaft. Bis der Weihnachtsmann höchstpersönlich hinzustößt.


Meine Meinung:

Manche Leute haben’s schon bescheiden an Weihnachten. Und dann werden sie auch noch permanent daran erinnert, wie glücklich Andere sind, dass die Familie haben und so weiter. Und sie selbst stehen da und betrinken sich. (Warum haben Kneipen wohl an Weihnachten offen?)
 
Und dann … können doch kleine Weihnachtswunder geschehen, wie in dieser Geschichte. Mir wurde von Seite zu Seite wärmer ums Herz, bis ich am Ende den Kindle mit einem Lächeln im Gesicht weggelegt habe. 
 
C.M. Singer hat’s einfach mal wieder geschafft und das mit wenigen Worten.
 
Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten, nur soviel: Lest die Geschichte! Und tut damit sogar was Gutes, denn er Erlös wird gespendet.
 

Fazit:

Das Fest des Beisammenseins

 
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Rezension: Schattenpunkte von Denise Mildes

Schattenpunkte von Denise Mildes
Cover: Denise Mildes

Autor: Denise Mildes
Indie
Seitenanzahl: 56
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 1,49 € | Taschenbuch 5,99 €
Genre: Kurzgeschichten

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Danke an Denise Mildes für das Bereitstellen der Bücher

 
 
 
 
 

Inhalt:

4 Kurzgeschichten über Schatten, Nachtgestalten, Dämonen und den Tod. 4 Kurzgeschichten, phantastisch und doch auch nicht. 4 Kurzgeschichten über Verzweiflung und Angst. 

Meine Meinung:

Nach „Wendepunkte“ war ich sehr gespannt auf dieses Büchlein, hab mir jedoch Zeit gelassen, denn Gutes soll man sich bekanntlich einteilen. Doch kaum hatte ich es zur Hand genommen, war ich auch schon wieder durch. 

Denise Mildes lässt einen die Zeit vergessen, man sieht nur noch die Bilder, die sie vor den Augen heraufbeschwört. Ich war im kalten Russland, in den Staaten, lernte den Tod mit Gefühlen kennen, und das, obwohl ich mich keinen Zentimeter bewegt hatte. 

Anfangs war ich skeptisch, da diese Kurzgeschichten phantastisch sein sollten, aber bereits nach der ersten Geschichte „Ein Schluck vom Glück“ waren die Zweifel wie weggewischt, denn ich spürte die Verzweiflung von Jurij am eigenen Körper, die Angst vor den Dämonen. Und so ging das durch das ganze Buch. Ich las die Geschichten nicht einfach – ich war dabei. 

Und wieder einmal tut sich keine hervor, die längste war genauso stark wie die kürzeste – die Autorin schreibt einfach gekonnt.

Zu guter Letzt fand ich es einfach nur schade, dass ich beide Bücher schon durchhatte und harre nun auf etwas Längeres, das Frau Mildes sicher auch beherrscht – mich hat sie als Fan gewonnen.

Fazit:

Phantastisch und doch so wahr
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Rezension: Wendepunkte von Denise Mildes

Wendepunkte von Denise Mildes
Cover: Denise Mildes

Autor: Denise Mildes
Indie
Seitenanzahl: 56
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: eBook 1,49 € | Taschenbuch 5,99 €
Genre: Kurzgeschichten

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Danke an Denise Mildes für das Bereitstellen der Bücher

 

 

 

Inhalt:

6 Kurzgeschichten, passend zum Titel Wendepunkte. 6 Kurzgeschichten, die zeigen, wie sich das Leben ändern kann – und wenn es nur für einen kurzen Moment ist. 6 Kurzgeschichten zwischen Hoffnung und Verlust.

Meine Meinung:

Denise Mildes ist mir schon desöfteren mehr als positiv mit ihren Kurzgeschichten aufgefallen, weshalb ich mich gefreut habe, zu hören, dass sie eine bzw. sogar zwei eigene Sammlungen herausbringt.

Mit 50 Seiten sehr für den Genuss zwischendurch geeignet – und Genuss ist das richtige Wort, denn die Autorin weiß erneut zu überzeugen.

Ihre Geschichten sind bildhaft, gut geschrieben. Sie überzeugen, hinterlassen ein Gefühl der Freude, der Hoffnungslosigkeit und des Rätsels.

Jede Story hat eine andere Aussage, unterscheidet sich von den anderen – jede ist für sich etwas Besonderes.

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch „Der letzte Arbeitstag“ – eine Geschichte, wie sie nur allzu oft wahr sein könnte und vermutlich ist.

Denise Mildes legt viel Gefühl in ihre Erzählungen, egal ob kurz oder länger – man ist gebannt, liest sich fest, bis es leider viel zu schnell vorbei ist. Doch so schnell lassen sie einen nicht los, und das muss man erst einmal schaffen.

Ich freue mich schon jetzt auf ihren Roman.

Fazit:

Eindringliche Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen

 
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Rezension: Aus dunklen Federn von Sonja Rüther (Hrsg.)

Aus dunklen Federn von Sonja Rüther
Cover: Amazon

Herausgeber: Sonja Rüther
Verlag: Briefgestöber
Seitenanzahl: 368
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: eBook 4,99 € | Taschenbuch 12,95 €
Genre: Anthologie, Horror, Mystery

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Vielen Dank an den Verlag Briefgestöber und Vincent Voss für das Rezensionsexemplar!

 

 

Inhalt:

Eine Anthologie mit Geschichten verschiedenster Art, über realen Grauen bis zu fantastischem. 

Die Autoren sind: Markus Heitz, Thomas Finn, Vincent Voss, Sonja Rüther, Hanka Jobke, Boris Koch und Lena Falkenhagen.
Als Extra gibt es noch von den Autoren individuell erstellte Titelseiten zu ihren Geschichten.   

Meine Meinung:

Von Horror Anthologien erwarte ich recht viel, ich will mich gruseln oder auch mal ekeln.
„Aus dunklen Federn“ ist tatsächlich recht bunt gemischt, es gibt vorwiegend sehr gute Geschichten – und welche, die mich überhaupt nicht überzeugen konnten.

In diesem Buch sind Autoren vereint, von denen ich das erste Mal gehört und/oder was gelesen habe, nur Vincent Voss war mir vorher bekannt und hat auch hier mit seinen Geschichten „Farben des Frühlings“ und „Destruenten“ wieder auf voller Linie überzeugt.

Natürlich ist auch Markus Heitz ein Name, höchstwahrscheinlich sogar der Headliner dieser Antho, doch von ihm hab ich das erste Mal etwas gelesen – und vermutlich das letzte Mal. Von seinen Geschichten war ich sehr enttäuscht, „Exeplenum“ hab ich sogar abgebrochen.
Schade, denn dadurch wurde mein Eindruck dieser Sammlung geschmälert.

Alle anderen Geschichten waren nämlich ausgezeichnet, hatten ihren ganz eigenen Charme, so verschieden sie auch waren.
Ich wüsste jetzt gar nicht, welche ich herausheben sollte: Hanka Jobke schaffte es mit einer Seite Gänsehaut zu erzeugen, Sonja Rüther ließ mich eine Spinne mögen und Boris Koch hat dafür gesorgt, dass ich mich mal wieder so richtig altmodisch gegruselt hab. 

Auch ein absolutes Highlight: die selbst gestalteten Titelseiten – tolle Idee, super umgesetzt, einfach was Besonderes.

Definitiv werde ich die Autoren dieser Antho im Auge behalten und hoffe auf ein weiteres Werk dieser Art, denn alles in allem ist „Aus dunklen Federn“ eine großartige Sammlung deutscher Autoren.

Fazit:

Bunt gemischte, hochklassige Anthologie