ProtaInterviewLiliennächteKT

Rezension: Die Tribute von Panem: Flammender Zorn von Suzanne Collins

Die Tribute von Panem: Flammender Zorn von Suzanne Collins
Cover: Oetinger Verlag

Autor: Suzanne Collins
Originaltitel: Mockingjay
Teil 3 der Panem-Reihe
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 430
Preis: eBook 8,99 € | Hardcover 16,95 €
Genre: Dystopie, Jugend

 
 

Inhalt:

Die Rebellen sind gestärkt und das Land Panem befindet sich im Aufruhr. Katniss wurde schwer verletzt in Distrikt 13 gebracht, von dem aus die Rebellen agieren. Dort wird sie zu Figur des Widerstandes, zum Spotttölpel. Allerdings fällt ihr das alles schwer: Peeta wurde vom Kapitol gefangengenommen und arbeitet nun gegen sie. Kann Katniss das überwinden und Panem die Freiheit bringen?
 

Meine Meinung:

Katniss ist wie ihre Mittribute schwer verletzt aus der Arena geborgen worden und wird in Distrikt 13 erstmal aufgepäppelt, bevor sie zum Sprechrohr der Rebellen werden soll.

Anfangs ist sie sehr lethargisch, hat das Gefühl, bei der Verschwörung übergangen worden zu sein. Und sie hat Angst um Peeta, der vom Kapitol gefangen genommen wurde.
 
Ich muss ehrlich sagen, dass Katniss mich in diesem Teil nervte. Ihre Lethargie, ihr Egoismus. Sie dachte nur an sich, selten an die anderen. Teils hat sie mir auch zuviel gejammert.
 
Das alles haben dafür die anderen Personen wieder wett gemacht. Sei es die liebenswürdige Prim, Plumarch, der die Rebellen aus dem Kapitol anführt oder Finnick und Johanna, die in diesem Teil eine Wandlung durchmachen.
 
Aber ebenso die durchtriebene Präsidentin von Distrikt 13 und Peeta, der im Kapitol total gedreht wurde.
 
All diese Personen schaffen eine Spannung, eine Atmosphäre, die einem Angst macht. Wir verfolgen Katniss und ihre Truppe beim Kampf, werden an Kriegsorte versetzt und erleben mit, wie unschuldige Menschen brutal ums Leben kommen. Krieg eben.
 
Suzanne Collins versteht das alles wunderbar zu beschreiben, als stände man daneben, als fühle man selbst die Angst der Leute. Und irgendwie versteht man trotz allem auch Katniss.
Ich habe den 3. Band mit anderen Augen gesehen als die vorherigen Teile – kann man als schlecht aber auch als gut sehen.
 
Nur das Ende – mit dem war ich, wie viele andere auch, nicht wirklich zufrieden. Vielleicht, weil ich mich in diesem Buch von Katniss entfernt habe und sie mit anderen Augen sah. Auch hätte ich mir mehr Informationen gewünscht als diese kargen.
 
Aber man kann es nicht jedem Recht machen …

 

Fazit:

Furioses und brutales Ende von Panem
 
 
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Rezension: Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe von Suzanne Collins

Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe von Suzanne Collins
Cover: Oetinger Verlag

Autor: Suzanne Collins
Originaltitel: Catching Fire
Teil 2 der Panem-Reihe
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 431
Preis: eBook 8,99 € | Hardcover 16,95 €
Genre: Dystopie, Jugend

 
 

Inhalt:

Katniss und Peeta haben das Unmögliche geschafft: beide haben die Hungerspiele gewonnen. Jetzt könnten sie glücklich und ohne Sorgen mit viel Geld im Dorf der Sieger leben – wäre Katniss dem Präsidenten nicht ein Dorn im Auge. Immer wieder muss sie ihre Liebe zu Peeta beweisen, damit ihre Familie und auch Gale in Sicherheit ist. Doch dann geschieht das Unfassbare: Sie muss zurück in die Arena …
 

Meine Meinung:

Nach dem fantastischen Start der Trilogie ist man umso gespannter auf Band 2. Wie werden Katniss und Peeta mit ihrem Sieg umgehen? Dass sie nicht in Ruhe leben werden, das kann sich jeder denken, hat sich Katniss doch öffentlich gegen das Kapitol gewehrt und sie gezwungen, zum ersten Mal zwei Sieger zu küren.
 
Doch was ein verzweifelter Rettungsversuch war, katapultiert alle in Katniss’ Umgebung in Lebensgefahr. Ihre Familie, Freunde und Gale.
 
Doch statt stur dem Kapitol zu trotzen, wirkt Katniss in diesem Teil viel unsicherer. Wird sie dadurch zwar menschlicher, aber ihr Hin und Her zwischen Gale und Peeta und ihr teils egoistisches Denken befremden etwas. Zwar tut sie alles für ihre Liebsten, aber wirkt sie manchmal doch egoistisch. Beide Jungs sollen für sie da sein, doch für keinen will sie sich entscheiden.
So fällt es teils auch schwerer, sich in Katniss und ihr Verhalten hineinzudenken, was einem in Teil 1 noch leicht fiel.
 
Aber diese Geschichte steht zum Glück eher im Hintergrund, auch wenn Katniss für die Welt weiterhin die liebende Freundin von Peeta spielen muss. Was ihr der Präsident aber nicht abkauft und so muss sie kämpfen.
 
Die Charaktere sind sie wie auch im ersten Teil vielschichtig, auch die neuen Personen wie Finnick und Johanna wissen zu überzeugen. Und der Schein trügt manchmal …
Peeta ist ein Mann, den sich wohl jede Frau an die Seite wünscht und Haymitch ist eben Haymitch. Ohne ihn wär’s nur halb so schön.
 
Spannung ist durchgehend da, angefangen bei den grausamen Veränderungen in Distrikt 12, über Snows Auftritt in Katniss’ Haus bis zu den zweiten grauenvollen Spielen.
 
Der 2. Band weiß wie der erste zu überzeugen: mit einer tollen Story, liebevoll gestalteten Charakteren, unbändiger Spannung und gefühlvollen und auch grausamen Highlights.
 

Fazit:

Starke Fortsetzung einer grausamen Geschichte

 

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Rezension: Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Tödliche Spiele von Suzanne Collins
Cover: Oetinger Verlag

Autor: Suzanne Collins
Originaltitel: The Hunger Games
Teil 1 der Panem-Reihe
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 414
Preis: eBook 8,99 € | Hardcover 16,95 €
Genre: Dystopie, Jugend

 
 
 
 
 
 
 

Inhalt:

In nicht allzuferner Zukunft: Nordamerika existiert nicht mehr, Panem, aufgeteilt in 12 Distrikte und das Kapitol, hat seinen Platz eingenommen. Da in den Distrikten Hunger und Armut herrscht, finden jährlich die Hungerspiele statt, um etwaige Aufstände im Keim zu ersticken. Denn bei den Hungerspielen werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen genommen und mit den anderen in eine Arena gesperrt – mit dem Ziel als Letzter zu überleben…
 

Meine Meinung:

Nun konnte auch ich dem Reiz der Panem-Trilogie nicht mehr entfliehen, da der Film bald ansteht und ich mehr als nur neugierig war, entstand doch ein Hype, der die Ausmaße von von Twilight und Harry Potter annehmen könnte. Und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht!
 
Die Autorin nimmt einen sofort gefangen in ihrer Geschichte um die 16jährige Katniss, die bei den Hungerspielen anstelle ihrer 12jährigen Schwester Prim antritt, wohlwissend, dass es ein Spiel auf Leben und Tod ist. Doch größer als die Angst vor dem Tod ist die Angst um ihre Schwester, die keine Chance in der Arena hätte.
 
So nimmt die Geschichte ihren Lauf und Katniss kommt mit dem anderen Distrikttribut Peeta in die Arena, in der ein brutaler Kampf ums Leben und um Ruhm entfacht.
 
Katniss ist einem unheimlich sympathisch, ist sie doch hart und weich zugleich. Als Ernährerin ihrer Familie ist sie hart geworden, eine Kämpferin, eine Jägerin. Dadurch, dass die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, fühlt man sich ihr sehr nahe, kennt ihre Gedanken und ihre Ängste – vermutlich besser als sie selbst, lässt die Autorin doch einigen Interpretierungsspielraum. Sie ist keine perfekte Heldin – einfach ein Mensch, der gelernt hat zu kämpfen.
 
Ihrem Mittribut Peeta aus Distrikt 12, der Interesse an ihr zeigt, ist sie kalt gegenüber, weiß sie doch, dass es keinen Sinn macht, Freunde zu werden, schließlich kann nur einer gewinnen – der andere muss sterben.. Doch irgendwann merkt auch sie, dass es ohne Verbündete nicht gehen wird.
 
Auch die Nebencharaktere sind bis ins kleinste Detail liebenswürdig herausgearbeitet, selbst den Feinden Katniss’ muss man teils Respekt zollen, es gibt kein klares Schwarz/Weiß.
 
Die Geschichte selbst spielt anfangs in dem armen Distrikt 12, deren Hauptaufgabe die Kohleförderung ist. Wir erfahren viel von Katniss’ Leben, wie sie täglich das Gesetz bricht, um ihre Familie ernähren zu können. Von ihrem besten Freund und Jagdgefährten Gale, ihrer Mutter, die sich eher schlecht als recht um die Kinder kümmern kann und ihrer großen Liebe zu ihrer Schwester Prim. Aber auch die Armut und der Hunger werden gut beschrieben, sodass man gar nicht anders kann, als die starke Katniss zu bewundern.
 
Dagegen das verschwenderische Leben im Kapitol, die alles im Überfluss haben und nur zur ihrer Belustigung und Demonstration ihrer Macht jedes Jahr 23 unschuldige Kinder opfern.
 
Der Kampf in der Arena wird brutal geschildert, zwar geht die Autorin nicht sehr ins Detail, aber wird doch soviel gezeigt, dass mich die Einstufung „Jugendbuch“ manches Mal gewundert hat.
 
Das Ende nimmt einen noch mehr gefangen als die Geschichte schon an sich, einiges Mal hörte ich mich stocken und mich laut wundern und aufregen.
 
Selten hat mich so eine Geschichte so gefangen genommen – ich bereue den Kauf keineswegs und bin sehr gespannt auf die Nachfolger.
 

Fazit:

Unbarmherzige Dystopie

 

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