ProtaInterviewLiliennächteKT

Rezension: Das erste Date von Natalie Rabengut

Cover: rororo

Autor: Natalie Rabengut
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 320
Erscheinungsjahr: 2015 
Preis: eBook 3,99 € (Indie) | Taschenbuch 8,99 €
Genre: Erotik, Liebe

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Herzlichen Dank an rororo für das Rezensionsexemplar!

 

 

 

Inhalt:

Mo hat viel zu viele Männer um sich herum. Zwei Brüder, die die kleine Schwester als willkommenen Schreck für Frauen nutzen, einen schwulen (Ex)-Freund und jetzt auch noch fünf männliche Mitbewohner. Nach ihrer jahrelangen Beziehung mit Sebastian hat sie eigentlich erstmal keine Lust auf noch mehr Männer. Doch Daniel lässt einfach nicht locker …

Meine Meinung:

Mein erstes Buch von Natalie Rabengut und ich muss sagen, mit der Schreibe hat sie mich wirklich überzeugt und auch die Charaktere sind sympathisch gelungen – nicht besonders tief oder vielschichtig, aber sympathisch, sodass die Lektüre Spaß macht. Eine schlagfertige Ich-Erzählerin, teilweise etwas plumpe, aber dennoch liebenswerte Brüder und ein ganzer Haufen an weiteren Kerlen – und eine Frau mittendrin.

Woran es dann hapert? An der Geschichte. Der Klappentext lässt auf eine Liebesgeschichte ala „kriegen sie sich oder nicht?“ hoffen. Stattdessen dreht sich bei Mo und Daniel alles mehr um Sex. In allen Formen und Varianten und auch so, dass man manchmal das Gefühl hat, da sollte auf dem Shades of Grey-Zug aufgesprungen werden.

Die Charaktere sind freizügig, sodass Mo einfach mal strippt und Daniel davon so begeistert ist, dass er ihr nachläuft. Mo stößt ihn von sich, wodurch man denkt, jetzt geht’s los. Was ist ihr Problem? Kriegt er sie? Und er kriegt sie. Schnell. Dominant. Mr. Grey lässt grüßen.

Ja, gut, das Cover hätte mir eine Warnung sein können. Doch es klang interessant, nach Irrungen und Humor. Nicht danach, dass sich alles um Sex dreht. Denn das tut es leider. Und heutzutage gibt’s davon einfach zu viel, sodass ich mir wirklich eine normale Lovestory gewünscht hätten. Denn Mo wäre eine echt interessante Figur. Sie kann sich durchsetzen, ist nicht auf den Mund gefallen und eigentlich herrlich normal. Und Daniel wäre mit etwas Tiefe sicher sehr interessant geworden, denn die Dominanz war bei ihm eigentlich nichts Schlechtes. Nur steckte nichts dahinter.

Und dann denkt man, Mo trägt irgendetwas mit sich rum, denkt, da muss doch noch etwas kommen … Nur um letztendlich zu erfahren, dass alles unnötig aufgebauscht wurde, damit der Leser doch irgendwie dran bleibt, denn letztendlich plätscherte alles etwas vor sich hin.

Dabei kann die Autorin wirklich gut schreiben (die Erotikszenen einmal ausgenommen, die fand ich jetzt nicht besonders prickelnd), wodurch ich das Buch wirklich schnell durchgelesen hatte und auch teilweise meinen Spaß hatte. Ich werde mit Sicherheit noch ein Buch von ihr testen – und das nächste Mal aufs Cover achten.

Fazit:

Sex statt Tiefe

 
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Rezension: Der Hexenschöffe von Petra Schier

Der Hexenschöffe von Petra Schier
Cover: rororo

Autor: Petra Schier
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: eBook 9,99 € | Taschenbuch 9,99 €
Genre: historisch

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Inhalt:

Rheinbach, 1636: Der Hexenwahn greift um sich und dringt nun erneut in das kleine Städtchen, in dem bereits vor einigen Jahren Verbrennungen stattfanden. Hermann Löher fürchtet eine erneute Eskalation der Dinge, als wieder Unschuldige zu Unrecht beschuldigt werden.
Doch als er eingreifen will, gerät er selbst ins Visier des Hexenjägers Buirmann …

Meine Meinung:

Die Hexenverfolgungen sind ein dunkles Thema in der Geschichte unseres Landes, dennoch eines, das uns weiterhin fasziniert.

Die Zeiten waren fürchterlich, jeder musste befürchten, sich den Unmut eines anderen zuzuziehen und defamiert zu werden – und war man einmal in den Mühlen der „Justiz“, gab es kein Entrinnen. Eine fürchterliche Vorstellung, die Petra Schier mit deutlichen Worten untermauert, die Ausweglosigkeit der Opfer und die Hilflosigkeit der Angehörigen. Es war schwer zu ertragen, sich so etwas vorzustellen, aber nötig, um die Dunkelheit jener Zeit vor dem geistigen Auge heraufzubeschwören. Passend dazu gab es recht detaillierte Szenen der Verhöre, die sicher nicht für jedermann geeignet sind.

Alles in allem hat die Autorin das Grauen wunderbar eingefangen, allerdings bin ich einfach mit dem Protagonisten nicht warm geworden, sodass ich nicht wirklich mit ihm und seiner Familie mitgefiebert habe, wie es trotz aller Umstände bei einem Roman sein sollte. Denn es geht um die Geschichte, sonst könnte ich auch ein Sachbuch zu dem Thema lesen.

Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, aber Löher war mir … unsympathisch. Jähzornig, impulsiv, natürlich auch mitfühlend, aber alles in allem konnte ich zu ihm keine Verbindung aufbauen, obwohl er litt und dem Morden ein Ende setzen wollte.
Und so ging es mir mit allen Charakteren, entweder waren sie mir zu unpersönlich und unsympathisch oder ihnen wurde zu wenig Spielraum gewährt.
Daher hat mich ihr Schicksal nur in Maßen berührt, obwohl die Geschichte spannend war und ein für mich überraschendes Ende bot.

Zusammenfassend kann man also sagen: Hervorragend recherchiert, die Gräuel gekonnt in Worte gefasst und das Hätte-Wäre-Könnte gut geschrieben – nur an der Charakterzeichnung mangelte es mir, wobei es natürlich sehr schwer ist, realen Personen ein mögliches Leben zu verpassen.

Fazit:

Das Grauen der Zeit gut eingefangen

 
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Rezension: Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Cover: rororo

Autor: Jojo Moyes
Originaltitel: Me before you
Teil 1 der Lou Clark – Reihe
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: eBook 9,99 € | Taschenbuch 9,99 €
Genre: Liebe, Drama

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Inhalt:

Als Lou Clark arbeitslos wird, fällt es ihr in ihrem kleinen Heimatort schwer, eine neue Anstellung zu finden. Dabei braucht ihre Familie dringend das Geld. Also nimmt sie an einem Vorstellungsgespräch für einen Pflegerjob teil, obwohl sie Angst hat, Hintern abwischen zu müssen. Zu ihrer eigenen Überraschung wird sie genommen – doch nicht, um Will Traynor zu pflegen, sondern um ihm zu zeigen, wie schön das Leben ist – auch als Behinderter …

Meine Meinung:

Lange hab ich gezögert, war trotzdem immer neugierig, ob an dem Hype um dieses Buch etwas dran war – wie soll man das herausfinden, wenn man es nicht liest?

Tatsächlich war ich ziemlich schnell in der Geschichte drin, sodass ich alles um mich herum vergaß und nur noch las.

Lou ist eine sehr sympathische Protagonistin, die das ganze halbe Jahr, das sie bei den Traynors angestellt ist, aus ihrer Sicht schildert. Sie ist etwas verrückt, hat Träume, traut sich jedoch nicht, sie in die Tat umzusetzen. Sie hält lieber an dem fest, was sie hat, auch wenn sie in ihrem Inneren weiß, dass es sie einsperrt.

Mit ihrer ungezwungenen Art und dem lockeren, aber angemessenen Ton hat sie mich sofort in ihr Leben gezogen.

Will dagegen ist wirklich eingesperrt, gefesselt an einen Rollstuhl, nur in der Lage, Kopf und Hände zu bewegen. Sein abenteuerreiches Leben liegt hinter ihm, eine trostlose Zukunft voller Pflege vor ihm. Ein Mann, der die Welt bereist hat und noch lange nicht damit fertig war – und nun auf ewige Pflege angewiesen ist.

Es ist hart, zu sehen, wie er alle von sich stößt, auch Lou, die dadurch sehr verunsichert wird. Aber als sie anfängt, sich von ihm nichts mehr gefallen zu lassen, knüpfen sie langsam zarte Bande. Es geht langsam, Schritt für Schritt, aber es ist schön, mitzuerleben, wie die beiden sich näher kommen und Will aus seinem Schneckenhaus gekrochen kommt.

Lou zeigt ihm, dass das Leben auch schöne Seiten hat, auch wenn sie es manchmal sehr kompliziert gestaltet und ich manchmal nur den Kopf schütteln konnte – aber manchmal zählt eben doch der Wille mehr als die Tat selbst.

Das Buch zeigt gekonnt, dass das Leben nicht vorbei ist, wenn man eine Behinderung hat, aber auch, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Die Menschen sind frei, zu entscheiden, wie sie leben wollen – sie sollten auch die Wahl haben, ob.

Niemand kann in einen Menschen sehen, fühlen, wie er fühlt. Wir sind beeinflusst von unseren eigenen Gefühlen. Wenn wir einen Menschen am Leben halten wollen, der das nicht will, sind wir egoistisch. Lieben heißt, auch loslassen zu können. Das wird gezeigt, als Wills Mutter Camilla zu Wort kommt.

Diese Einschübe fand ich besonders schön, denn auch Wills Pfleger schildert seine Sicht über die Veränderungen an seinem Chef, ebenso wie Lous Schwester, als es Lou schlecht geht.

Ein ganzes halbes Jahr ist unheimlich berührend, auch wenn man ahnt, worauf es hinausläuft, sollte man die Taschentücher bei sich behalten – mich hat dieses Buch zu Tränen gerührt, mitgenommen und doch einiges aufgezeigt, über das man viel zu selten nachdenkt.

Fazit:

Lieben heißt, auch loslassen zu können

 
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Rezension: Das Haus in der Löwengasse von Petra Schier

Das Haus in der Löwengasse von Petra Schier
Cover: rororo

Autor: Petra Schier
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 352
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: eBook 8,99 € | Taschenbuch 8,99 €
Genre: historisch

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Ein großes Dankeschön an den Rowohlt-Verlag, Petra Schier und Lovelybooks für die interessante Leserunde und das Bereitstellen des Buches!

 

 

 

Inhalt:

Pauline ist gutbürgerlich bei ihrem Onkel aufgewachsen, doch nach seinem Tod muss sie als Gouvernante arbeiten. Von ihrem Arbeitgeber bedrängt, verlässt sie ihre Heimat und verdingt sich von nun an in Bonn als niedere Magd. Der Witwer Julius Schuster erkennt jedoch ihr Talent bei der Kindererziehung und stellt sie als Gouvernante ein. Jedoch hat auch er Hintergedanken…

Meine Meinung:

Mein erster Roman von Petra Schier und auch der erste, der im 19. Jahrhundert spielt, eine Zeit, die sonst eher nicht so mein Fall ist. Aber nach diesem Roman habe ich meine Meinung geändert.
So tut man sich nicht sehr schwer bei der Eingewöhnung, denn die Sitten der damaligen Zeit sind einem auch als Neuling in dieser Zeit eher bekannt als die des Mittelalters.
So hatten Frauen ihre klaren Rollen als Hausfrauen in den höheren Schichten und als Magd oder ähnliches in den unteren, ebenso wie den Wunsch aller, gut verheiratet zu werden und Eheschließungen von den Eltern genannt zu bekommen.

So ging es auch Pauline. Trotz des Mittelstandes wurde sie gut erzogen, ist gebildet und sollte eine gute Partie fnden. Doch als ihr Vormund, ihr Onkel, stirbt steht sie ohne alles da, denn ihr Erbe ging an einen anderen Verwandten.

Begonnen wird, als Pauline nach ihrer Kündigung als Gouvernante zufällig an eine Stelle als Magd kommt und diese annimmt, da ihr keine andere Wahl bleibt. Man bekommt sehr gut geschildert, wie hart die Arbeit als Magd ist und wie unwürdig diese teils behandelt wurden. Besonders Pauline fällt es schwer, da sie es anders gewohnt ist und so hat man schnell Mitleid mit ihr, denn sie wirkt sympathisch, nicht verzogen. Es war in dieser Zeit eben so.
Sie hatte es nicht leicht, was einem auch in fesselnden Rückblenden gezeigt wird, die mir sehr gut gefallen haben.

Umso froher ist man, als ihr endlich eine angemessene Stelle angeboten wird, vom Witwer Julius, der sie als Gouvernante für seine beiden wilden Kinder anstellt und als in sich gekehrter Geschäftsmann dargestellt wird, der einige Probleme mit seiner Fabrik und auch mit seiner Vergangenheit hat und noch dazu alleinerziehender Vater war.
So war er zumindest mir nie unsympathisch, sondern, wie Pauline, sympathisch mit einem Schuss Mitleid. Das wurde durch das abwechselnde Schreiben auch aus seiner Perspektive nur untermauert.

Doch nach und nach taut er auf und auch Pauline wird immer selbstsicherer, es ist einfach herrlich, ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich näher kommen, auch wenn es mir teilweise etwas zu schnell ging. Vieles geschieht zwischen den Zeilen, was man zwar mitbekommt, aber es könnte teilweise doch deutlicher hervortreten, ohne gleich in Kitsch auszuarten.
Überhaupt ist dieser Roman wunderbar kitschfreit, es gibt Liebe, aber das nicht übertrieben und nicht zu süß.

Man schloss nicht nur die beiden Hauptcharaktere ins Herz, sondern auch die Nebencharaktere wie Julius’ Kinder und Pauline’s Freundin, sowie die Angestellten, die das Haus in der Löwengasse bewohnten.
Jeder hat seine Eigenheiten und passte perfekt ins Bild, die guten Menschen wie die schlechten.

Neben dem Hauptplot gab es auch einen Nebenplot, in dem es um einen Konkurrenten Julius‘ geht, der im Schaden will. Auf dessen Lösung bin ich selbst nicht gekommen, so brachte er neben Abwechslung auch einen Schuss Spannung hinein.

All das zusammen mit der leicht verständlichen Sprache sorgte dafür, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchhatte und auch wirklich genossen habe.

Fazit:

Schöne Geschichte, tolle Charaktere

 

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Rezension: Verwesung von Simon Beckett

Verwesung von Simon Beckett
Cover: rororo
Originaltitel:  Calling of the Grave
Teil 4 der David Hunter – Reihe
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 416
Preis: eBook 9,99 € | Taschenbuch 9,99 €
Genre: Krimi, Thriller
 
 
 
 
 
 
 
 

Inhalt: 

Der Mörder Jerome Monk ist nach 8 Jahren aus dem Gefängnis ausgebrochen. Damals hat er die Morde an 4 Mädchen gestanden, deren Gräber jedoch nie gefunden wurden. David Hunter war damals bei der Suche nach den Gräbern beteiligt und noch besteht die Gefahr, dass Monk es auf alle damals Beteiligten abgesehen hat …

Meine Meinung:

Der 4. Teil  um David Hunter teilt die Meinungen. Auch ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll.
 
Eins kann man sagen: es ist kein typischer Hunter. Wer gerne die Arbeit des Anthropologen beschrieben bekam und auf die Cleverness von Hunter setzte, wird hier bitter enttäuscht werden. Bis auf den Prolog, in dem wir in das Leben von David und seiner Familie eintauchen, erleben wir kaum die übliche Arbeit. Und von Cleverness ist in diesem Buch auch nicht viel zu spüren.
 
Vielmehr verhält sich Hunter untypisch und tappt von einer Falle in die nächste und stellt sich keine Fragen, sondern lässt alles seinen Gang gehen. Da hat mir sein Spürsinn und seine Hartnäckigkeit wirklich gefehlt – er handelt und wirkt einfach unglaublich naiv.
 
Dennoch ist das Buch spannend, auch, wenn man mal wieder den Plot gleich erraten kann. So fragt man sich, was es mit dem hünenhaften Monk wirklich auf sich hat. Nur weil einer wie ein Monster aussieht, ist er auch eins? Die Beschreibung von Monk ist Beckett auf jeden Fall vortrefflich gelungen, man konnte ihn mit seinen kalten Augen richtig vor sich sehen. Da hätte ich auch Angst bekommen…
Die restlichen Nebencharaktere sind mir aber zu einseitig beschrieben worden: der Arschkriecher, der Blender, der karrieregeile Polizeichef. Nicht zu vergessen Terry und Sophie – der eine egoistisch und unsympathisch, die andere naiv und teils nervtötend. Und Hunter mittendrin, der sich alles gefallen lässt und naiv alles annimmt, was ihm vorgesetzt wird.
 
Auch sind Beckett in diesem Fall deutlich mehr Logikfehler untergekommen als in den vorherigen Romanen, irgendwie wirkte das fast, als wäre er nicht bei der Sache.
 
Interessant fand ich aber den Einblick in das Leben von Hunter, als Alice und Kira noch lebten, wie ihr Alltag aussah und auch, welche Probleme sie hatten. Und warum sich Hunter immer schuldig fühlte…

Fakt ist: es ist ein spannendes Buch, bei dem sicher kaum Langweile aufkommt – aber man ist enttäuscht, wenn man die Vorgänger kennt und weiß, wie gut Beckett seine Sache eigentlich machen kann.

Fazit:

Ich will den wahren David Hunter zurück 

 

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