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Serien-Review: The Following Staffel 2

The Following Staffel 2Originaltitel: The Following
Studio: Warner
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Länge pro Episode: ca. 42 Minuten
Folgen pro Staffel: 15
FSK: 18
Idee: Kevin Williamson
Darsteller: Kevin Bacon, James Purefoy, Shawn Ashmore, Jessica Stroup, Connie Nielsen, Valorie Curry, etc.
Genre: Thriller

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Inhalt:

Ein Jahr nach den ereignisvollen Geschehnissen in Havenport ist Ruhe in Ryan Hardys Leben eingekehrt. Er ist nun trocken und unterrichtet als Dozent. Carrolls Sekte hat sich in alle Winde zerstreut, viele wurden gefasst, viele sind tot. Doch genau am Jahrestag der Ereignisse wird erneut gemordet. Joes Anhänger sind zurück, töten in seinem Namen. Und ehe er sichs versieht, ist Ryan wieder mittendrin und auf der Jagd nach den Followern – ohne zu wissen, mit wem er es diesmal zu tun hat und wie persönlich die Angelegenheit für ihn, seine Nichte und Weston werden wird …

Meine Meinung:

Das Finale der ersten Staffel hat sich als grausam herausgestellt und war so ein Cliffhanger, dass man froh sein kann, wenn man sofort weiterschauen kann. Denn man fragt sich: WIE soll es jetzt weitergehen?
Man erfährt, wie es weiterging – aber in Rückblenden. Stattdessen macht die Story einen Sprung und plötzlich ist es ein Jahr später. Und das Morden beginnt von neuem.

Alte Freunde, neue Feinde – neue Freunde, alte Feinde

So werden neue Charaktere eingeführt, z.B. Connie Nielsen spielt die Überlebende des ersten Attentats Lily Grey und Love Interest für Ryan.

Die irren Zwillinge Mark und Luke, die Carrolls Werk fortsetzen wollen. Überaus überzeugend und wie in der 8. Staffel von Dexter überaus wahnsinnig gespielt von Sam Underwood. Dank ihnen geht es unvermindert blutig weiter, die Spirale des Wahnsinns wird sogar noch angezogen!

Die alten Darsteller brillieren auf die gewohnte Weise, während sich die neuen nahtlos ins Bild einfügen – ein gewagter Schritt ist somit gelungen.

Und mit Hardys Nichte Max gibt es auch auf der guten Seite Verstärkung. Wobei – gibt es gute Seiten in dieser Serie überhaupt?

Die Grenzen werden überschritten

Wusste man es in Staffel 1 schon nicht, verwischen in Staffel 2 die Grenzen zwischen gut und böse noch mehr. Auch bei uns als Zuschauer. Wenn man sich freut, wenn Menschen kaltblütig umgebracht werden, kommt man schon ins Grübeln.  Dies zeugt aber nur davon, wie sehr einen die Serie mitnimmt. Man fiebert mit, leidet – und fühlt damit einhergehend natürlich auch die Genugtuung.

Gekonnt wird mit uns Zuschauern gespielt, wir werden auf falsche Fährten gelockt, sodass man sich ständig fragt: Kann das Unmögliche wahr sein? Neue Follower? Alte Follower? Wer sind sie?

Der Body-Count bleibt unverändert hoch und die Story extrem blutig. Für Zartbesaitete ist „The Following“  wirklich nichts.

Auch die Überraschungen sind nicht weniger geworden, im Gegenteil. Manches Mal saß ich mit offenem Mund vor dem Fernseher. Erfreut. Schockiert. Fassungslos. Die ganze Palette ist dabei.

In Staffel zwei werden ganz neue Facetten eingebracht. Das Sektenbild wird von einer ganz anderen Seite neu angegangen, Religion kommt auf gewisse, blutige Weise ins Spiel.

The Following Staffel 2

Auch die zweite Staffel weiß wieder zu überzeugen, bringt neue Gegner und neue Verbündete mit sich. Die dämlichen Alleingänge und manche Plot-Holes bleiben allerdings ebenfalls bestehen, aber auch diesmal übersehe ich die für das große Ganze gern. Auch wenn mich ein Punkt massiv gestört hat. Es ist eben Fiktion. Zum Glück. Denn in Staffel 2 bekommt Terror eine ganz neue Definition. So bleibt die Story ungemein rasant und spannend und man springt nur so durch die einzelnen Folgen. Binge-Watching garantiert. 

Fazit:

Der Wahnsinn geht weiter …

Trailer (Achtung: Spoiler zu Staffel 1!!):

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Serien-Review: The Following, Staffel 1

Serien-Review: The Following, Staffel 1 Originaltitel: The Following
Studio: Warner
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Länge pro Episode: ca. 42 Minuten
Folgen pro Staffel: 15
FSK: 18
Idee: Kevin Williamson
Darsteller: Kevin Bacon, James Purefoy, Shawn Ashmore, Natalie Zea, Valorie Curry, etc.
Genre: Thriller

>>Staffel 1 bei Amazon kaufen<<

Inhalt:

Der Serienkiller Joe Carroll bricht aus dem Gefängnis aus. 10 Jahre zuvor hat er mehrere seiner Studentinnen brutal umgebracht und ihnen nach Edgar Allan Poes Vorbild die Augen ausgestochen. Damals schnappte ihn der FBI-Agent Ryan Hardy und rettete damit einem weiteren Opfer, Sara Fuller, das Leben. Seitdem betrachtet Carroll sie als unvollendetes Werk, das er beenden muss – mit Ryan als Gegenspieler. Doch im Gefängnis hat Carroll es geschafft, Anhänger um sich zu versammeln, die alles für ihn tun würden. Entführen, morden, sich selbst umbringen. Er ist also nicht allein – und keiner weiß, wer Teil dieser Gemeinschaft ist …

Meine Meinung:

Joe Carroll (James Purefoy) ist Literaturprofessor und Schriftsteller, der Edgar Allen Poe vergöttert. Durch seine Taten hat er Aufmerksamkeit erhalten, aber das reicht ihm nicht. Er will mehr … Ryan Hardy (Kevin Bacon) dagegen ist Alkoholiker mit einem Herzschrittmacher (den er Carroll zu verdanken hat), weg vom FBI – bis Carroll wieder auf der Bildfläche erscheint und Hardy als „Carroll-Experte“ gebraucht wird. Und das Morden beginnt …

Klingt nach dem üblichen Katz- und Maus-Spiel zwischen Serienkiller und gebrochenem Alkoholiker-Ermittler – aber die Umsetzung hat es in sich!

„The Following“ ist eine überaus rasante Serie, als Zuschauer bleibt einem kaum Zeit zum Luftholen.

Durch die Follower, die Carroll im Netz gewonnen hat, weiß man nicht, wem man trauen kann und wem nicht.  Serienkiller trifft auf Serienkiller trifft auf Serienkiller. Sie alle haben die Lust am Töten gemein und Joe Carroll versammelt sie. Über Rückblenden erfährt man einiges über sie, aber viele bleiben auch im Dunkel. Somit rätselt man automatisch mit: Ist der eine oder andere ein Follower? Eine seltsame Handlung und man ist sofort skeptisch! Jeder, absolut jeder, könnte einer von ihnen sein – was der Verlauf der Staffel eindrücklich zeigt. Es gibt sehr viele Überraschungen, manches Mal sitzt man geschockt vorm Fernseher und denkt sich nur: „WTF?“ Aber nicht nur geschockt, es gibt auch Szenen, die einen faszinieren, einen fesseln. Das wird auch oftmals von guter Musik untermalt, sodass sich beinahe Gänsehaut aufbaut. Ich denke da nur an meine Lieblingsszene, wenn Joe das erste Mal auf viele seiner Follower trifft, im Hintergrund läuft Fever Ray mit „If I had a heart“. Die Stimmung ist spürbar, man fühlt sich bedroht von dem Wahnsinn, ahnt, dass da etwas Gefährliches im Kommen ist und kann dennoch nicht den Blick davon wenden. Etwas, das nicht viele Serien schaffen.

Viel Blut, viele Tote

Da die Serie von einer Masse Killern handelt, ist der Gore-Anteil recht hoch. Manche foltern gern, Carroll liebt es, Augen auszustechen. Womit ich nicht gerechnet habe, ist der hohe Body-Count! Ihr findet, in Game of Thrones gibt es viele Tote ? The Following ist genauso. Pro Folge sterben mehrere Menschen und genau wie in GoT gilt: No ones safe. Nur weil jemand ein wichtiges Bindeglied oder gar ein Hauptdarsteller ist, heißt das nicht, dass er oder sie überleben wird. Vor Joe Carroll und seinen Followern ist niemand sicher. Also schließt keinen ins Herz, sonst tut es vielleicht bald weh.

Na gut, ganz so verhindern lässt sich das nicht, denn die Schauspieler spielen überaus überzeugend, sodass man sogar den Psychopathen selbst, Joe, irgendwie anfängt zu respektieren. Besonders seine Darstellung finde ich große Klasse. Liebender Ehemann und Vater, gescheiterter Schriftsteller, berechnender Psychopath – und wahnsinniger Irrer. Denn je mehr Zeit vergeht, desto mehr beginnt Joe wahnsinnig zu werden, sein Plan läuft schief, was er nicht ertragen kann. Hut ab vor dieser Leistung. Und zu Kevin Bacon muss man nicht wirklich viel sagen, oder? Ein erstklassiger Schauspieler, der in dieser Rolle aufgeht und dem gebrochenen, unglücklichen Ryan Hardy deprimiertes Leben einhaucht. Egal, wer es ist, man baut eine Verbindung auf, ob gut oder schlecht, ob Liebe oder Hass. Die guten sind nicht durchwegs gut, Ryan geht durchaus weit, um Carroll zu kriegen. Aber die schlechten auch nicht durchwegs schlecht. Die Menschen werden nicht schwarzweiß dargestellt, sondern vielschichtig.

The Following, Staffel 1

The Following hat alles, was eine gute Serie braucht und Staffel 1 konnte mich (uns) vollends überzeugen. Eine interessante Story, eine rasante Handlung, Action, vielschichtige Charaktere und Schauspieler, denen man all das abnimmt, was sie verkörpern verbinden sich zu einer sehr spanndenen, mitfiebern-lassenden Sendung. Dafür übersehe ich gerne mal unglaublich dämliche Handlungen seitens der Polizei, über die ich mich dann aber auch leidenschaftlich gerne aufregen kann.

Fazit:

Spannendes Katz- und Maus-Spiel

Trailer: