Rezension und Cover Meister der Täuschung von Sabine Ebert

Rezension: Meister der Täuschung von Sabine Ebert

Posted: 02/20/2018

Inhalt:

Deutsches Reich im 12. Jahrhundert: Kaiser Lothar ist kaum tot, schon entbrennt ein bitterlicher Kampf um seine Nachfolge. Seine Witwe versucht mit allen Mitteln ihren Schwiegersohn auf den Thron zu bringen, doch durch eine geschickte Intrige der Geistlichkeit gerät Konrad von Staufen an die Macht. Doch damit ist es nicht entschieden – der Kampf um die Kaiserkrone geht erbittert weiter und keine Seite ist sicher …

Sabine Ebert Meister der Täuschung Cover
Cover: Knaur

Autor: Sabine Ebert
Schwert und Krone 1
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 592
Erscheinungsjahr: 2017
Preis: eBook 17,99 € | Hardcover 19,99 €
Genre: historisch

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Mein Dank gilt Droemer Knaur für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares.

 

Meine Meinung:

Wenn ich ehrlich bin, ist es gar nicht so einfach, den Inhalt gebührend zusammen zu fassen. Es geschieht in diesem ersten Teil der neuen Barbarossa-Reihe von Sabine Ebert so viel und unglaublich viele Charaktere und Namen tauchen auf, dass man gar nicht allem gerecht werden kann. Gleich zu Beginn bekommt man gezeigt, dass die meisten handelnden Personen historisch belegt sind, eine Herausforderung für die Autorin, für mich als Leser jedoch überaus interessant, denn Sabine Ebert vermischt gekonnt Geschichte und Fiktion miteinander, mehr dazu erfährt man auch im Nachwort.

Ich bin ein Mensch, der nicht viel über unsere Vergangenheit weiß, vielleicht lese ich auch deswegen so gerne historische Romane – und dieser hier ist ausgezeichnet. Teils sehr politisch, natürlich mit Personen sehr überladen, aber dennoch immer spannend. Damit zeigt Sabine Ebert deutlich: Geschichte muss nicht langweilig sein. Man muss nur ein bisschen Fiktion mit hineinbringen.

Viele handelnde Personen in einer Geschichte

Anfangs brauchte ich ehrlich gesagt etwas, um mich zu orientieren, denn natürlich wird man erst einmal mit vielen Charakteren konfrontiert, die alle wichtig und auch viele selbst zu Wort kommen. Etwas Erholung verschaffte es mir da, auf ein paar altbekannte Gesichter aus der von mir sehr geliebten Hebammen-Reihe zu stoßen und somit natürlich auch etwas von deren Jugend bzw. Vorgeschichte zu erfahren. So gibt es ein Wiedersehen mit Christian und man erlebt die Geschichte seiner Eltern mit, ebenso wird gezeigt, wie die Spannungen zwischen Albert dem Bären und Ottos Vater, dem Markgraf von Meißen abliefen und besonders in der Hinsicht freue ich mich schon auf den kommenden Band, da ich doch eine Ahnung habe, wie es weitergeht und ich sehr neugierig bin, wie alles zustandekommt.

Aber auch die neuen Charaktere bringen alle eine interessante Geschichte mit sich, sei es der Staufer Konrad mit seinen „Familienproblemen“ mit dem jungen Barbarossa oder auch die junge Adela, die fernab ihrer Familie ihre Jugend fristen muss – so wie es sich damals eben gehörte.

Die Autorin integriert viele kleine persönliche Schicksale vor dem Hintergrund der politischen Ränke, die alle miteinander in Verbindung stehen und genau das ist das Spannende. Man fragt sich unwillkürlich: Wie wird sich alles fügen? Auf welcher Seite steht dieser, wie wird jener auf das Ränkespiel reagieren?

Spannende Geschichtsstunde mit eingewobener Fiktion

Dabei ist es interessant, im Hintergrund zu haben, dass es so gewesen sein könnte. Vieles ist von der Autorin belegt, manches natürlich Fiktion – aber wer weiß, wie nah sie an der Wahrheit dran war? Immerhin haben sich die meisten Dinge so abgespielt.

Meister der Täuschung von Sabine Ebert ist keine trockene Geschichtsstunde oder eine Runterratterei vieler Geschichtsstunden. Im Gegenteil, der flüssige Schreibstil ließ mich Seite um Seite verschlingen, bis ich fertig war und gar nicht gemerkt hatte, dass ich fast 600 Seiten hinter mir hatte – nun freue ich mich auf die Fortsetzung und hoffe, dass sie mich ebenso zu fesseln weiß wie dieser fantastische erste Teil.

Fazit:

Spannende Geschichtsstunde

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