rezension zu Mercy Me von Nina Kay mit Cover auf orangenem Hintergrund mit Bücherstapeln

Rezension: Mercy Me von Nina Kay

Posted: 04/23/2018

Mercy Me von Nina Kay hat sich mir geradezu aufgedrängt: erst entdeckte ich es bei Edel Elements auf der Facebookseite, dann empfahl es der Lektor, der unter meinen Bekannten weilt und als auch noch Jenny Benkau mit einer Empfehlung daher kam, war klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Dank des Verlages ging das auch sehr schnell und so gibt es jetzt meine Rezension dazu:

Inhalt:

Nach 2 Jahren Knast wird Joel endlich entlassen. Er möchte seine dunkle Vergangenheit hinter sich lassen und verlässt Los Angeles, um woanders ein neues Leben zu beginnen – mit leeren Taschen. Unterwegs trifft er auf Fay, die mit ihrem Vater auf den Weg zurück nach Sacramento ist. Sie ist eine kleine behütete Prinzessin – denkt Joel. Er ist dunkel und gefährlich – denkt Fay. Und doch vebindet die beiden etwas und sie können nicht voneinander lassen. Doch ihrer beide Geheimnisse sind dunkel und sie beide kaputter als der jeweils andere dachte …

Cover von Mercy Me von Nina Kay aus dem Edel Elements Verlag
Cover: Edel Elements

Autor: Nina Kay
Verlag: Edel Elements
Seitenanzahl: 385
Erscheinungsjahr: 2018
Preis: eBook 6,99 €
Genre: New Adult, Liebe, Drama

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Herzlichen Dank an Edel Elements für das kosten- und bedingslose Bereitstellen des eBooks!

 

Meine Meinung:

Die erste Überraschung in diesem Buch ereilte mich recht schnell: Ich hielt quasi ein Jugendbuch in der Hand, was ich aufgrund des offiziellen Klappentextes absolut nicht erwartet hätte. Da stellte sich gleich eine leichte Enttäuschung ein, denn eigentlich wollte ich kein Jugendbuch lesen, sondern einen  Roman um kaputte Menschen, die um ihr Glück kämpfen. Das habe ich dann jedoch auch bekommen und das düsterer, als ich es in jedem bisherigen New Adult Roman serviert bekommen habe.

Der etwas andere Schreibstil der Nina Kay

Die Sprache der Autorin ist dabei sehr poetisch, tiefsinnig. Sie spielt mit Metaphern, wobei sie sich leider gerne wiederholt und auch etwas langatmig erzählt, was mich zeitweise ermüdet hat. Die Hälfte des Buches passiert an sich auch nicht viel. Fay und Joel lernen sich kennen und der Leser bemerkt schnell, dass beide dunkle Geheimnisse vor dem anderen verbergen. Dabei sind diese jedoch so offensichtlich und doch spricht sie die Autorin nicht laut aus, sondern eiert etwas herum.

Die Dunkelheit in uns Menschen

Dennoch schlägt sie einem mit dem düsteren Grundton ihrer Story in den Bann. Hier gibt es keine heile Welt, keinen Sonnenschein – in diesem Roman herrscht die Düsternis in den Menschen vor. Nina Kay zeigt, was aus jungen Leuten werden kann, wenn ihnen übel mitgespielt wird. Wie sie leiden, einknicken, sich selbst verletzen und versuchen, aus der Dunkelheit herauszukommen. Dieser Kampf ist es, der dieses Buch zu etwas Besonderem macht, der dafür sorgt, dass man es nicht einfach nebenbei lesen kann. Man fühlt es. Es zieht einen mit sich herab.

Die Ruhe vor dem Sturm

Obwohl die ersten zwei Drittel nicht viel passiert, nimmt die Geschichte gegen Ende noch einmal an Fahrt auf. Ich hatte schon Angst vor diesem typischen Ende solcher Geschichten, habe einige Dinge kommen sehen, aber die Autorin konnte mich trotz aller Vorhersehbarkeit dann doch noch überraschen und hat ein paar Wendungen eingebaut, die ich so nicht erwartet habe. Auch das Ende selbst fand ich passend, wenngleich ich mir auch ein anderes hätte vorstellen können.

Mercy Me von Nina Kay ist ein düsteres, poetisches Werk, das meiner Meinung nach etwas Potenzial verschenkt, einen aber trotz allem in den Bann schlägt – wenn ihr für etwas anderes offen seid, lest dieses Buch. Aber man sollte sich vollends drauf einlassen können.

Fazit:

Endlich mal etwas anderes

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